Statement Dave Barr, Head-Coach der spusu Vienna Capitals

Wir haben uns im Verlauf des Spiels deutlich gesteigert, das hat mir gut gefallen. Bozen ist ein gutes Team, wir haben sie die meiste Zeit auf den Außenbahnen halten können und kaum Nachschusschancen zugelassen. Der Defensive und Stéen gebührt dafür Lob. Das Schlussdrittel war unser bestes Drittel. Wir haben den neuerlichen Führungstreffer erzielt, der wurde uns aber aberkannt. Im Powerplay hatten wir einige gute Chancen, doch leider haben wir in der Overtime verloren. Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel steht, keine Mannschaft wollte einen Fehler machen.“

Die spusu Vienna Capitals verlieren den Auftakt in die “best of seven”-Halbfinalserie gegen den HCB Südtirol Alperia in der Overtime mit 1:2. Nach einem ereignislosen ersten Drittel bringt Niki Hartl die Caps in der 30. Minute in Front. Brad McClure gleicht wenig später für die Hausherren aus (34.). Im Schlussdrittel fällt erneut kein regulärer Treffer. Jérémy Grégoire bringt den Puck zwar im Tor unter, doch nach Videostudium wird dem Treffer die Anerkennung entzogen. In der Overtime ist es Dustin Gazley, der die Südtiroler zum Sieg schießt (64.). Am Sonntag steigt in der STEFFL Arena ab 17:30 Uhr das zweite Spiel der Serie.

Caps-Head-Coach Dave Barr musste mit Max Zimmer auf den Top-Torjäger der win2day ICE Hockey League verzichten. Im Tor bekam erneut Stefan Stéen das Vertrauen geschenkt. Beide Teams agierten im ersten Drittel abwartend, keine Mannschaft wollte einen Fehler begehen. Ryan Culkin schoss in der ersten Minute am Tor vorbei, ein Schuss von Niklas Würschl in der zweiten Minute wurde von Bozen-Goalie Sam Harvey gehalten. Daniel Mantenuto feuerte den Puck in der vierten Minute aus dem Slot am Tor vorbei, kurz darauf packte Stéen gegen Mike Halmo zu. Matt Bradley eroberte den Puck in der fünften Minute in der eigenen Zone, fuhr damit zu Harvey vor, doch dem Caps-Top-Scorer misslang der Abschluss. In der neunten Minute konnten die Hausherren einen schnellen Angriff nicht abschließen, Harvey musste zwei Minuten später gegen Nico Brunner eingreifen. Kurz darauf kombinierten Radek Prokes und James Sheppard ansehnlich, doch der finale Pass auf Darik Angeli misslang. In der 15. Minute scheiterte Dustin Gazley an Stéen. Zwei Minuten später zog Chad Krys doppelt ab, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. Angeli wurde in der 19. Minute angespielt, doch der US-Amerikaner konnte den Puck nicht auf das Tor bringen.

Angeli war die erste Chance des Mitteldrittels vorbehalten, doch der Schuss des Caps-Angreifers blieb in der HCB-Defensive stecken. In der 24. Minute gab Timo Pallierer einen Schuss ab, den Harvey allerdings parieren konnte. Der Kanadier verhinderte auch eine Nachschusschance durch Prokes. Eine Minute später konnte Caps-Kapitän Mario Fischer einen Konter der Südtiroler mit dem Stock geschickt unterbinden. In Minute 26 fuhr Jérémy Grégoire auf das gegnerische Tor zu, doch der Kanadier wurde von Enrico Miglioranzi am Abschluss gehindert. Im Anschluss parierte Stéen gegen Gazley und Angelo Miceli. In der 28. Minute spielte Brunner einen Pass quer durch den Torraum, doch Harvey war vor Angeli an der Scheibe. Kurz darauf wurde ein von Lukas Kainz abgegebener Schuss geblockt. In der 30. Minute gingen die Wiener in Führung. Nach einem Schuss von Alex Wall legte Lukas Piff den Puck für Niki Hartl zurecht, der so nur mehr einschieben musste. Zwei Minuten später konterten die Caps durch Grégoire erneut, doch der Kanadier scheiterte abermals an Harvey. In weiterer Folge konnte sich Stéen einige Male auszeichnen, dennoch stellte Brad McClure in der 34. Minute den Ausgleich her. In der 38. Minute blieb Harvey erneut gegen Grégoire Sieger. Wenige Sekunden vor der Pause parierte Stéen gegen Miceli.

In der 42. Minute verfehlte Grégoire mit einem Schuss aus der Drehung das Bozen-Tor. Vier Minuten später war es Wall, der die Scheibe nicht im Tor unterbrachte. In der 47. Minute traf Prokes nach einem Krys-Zuspiel die Latte. Eine Minute später scheiterte der Verteidiger selbst an Harvey. In der 50. Minute konterten die Hausherren, doch Domenico Alberga konnte nicht abschließen. Erst in der 52. Minute wurde die erste Strafe des Spiels ausgesprochen. Grégoire musste wegen Haltens in die Kühlbox. Die Wiener verteidigten in Unterzahl gewohnt standhaft, bis auf wenige ungefährliche Schüsse gelang den Südtirolern nichts. So konnten sich die Caps schadlos halten. Fünf Minuten vor Spielende hatte Kainz eine Großchance. Der Österreicher scheiterte erst an Harvey, den Nachschuss setzte der Caps-Angreifer mit der Rückhand an die Stange. Eine Minute später landete der Puck trotzdem im HCB-Tor. Nach Kainz-Pass gelangte die Scheibe unter den Beinschoner von Harvey, Grégoire stocherte den Puck über die Linie. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis noch, dass der Treffer regulär zustande gekommen sei, vergewisserten sich aber dennoch vor dem Monitor. Nach langem Videostudium kamen die Unparteiischen zu dem Ergebnis, dass Harvey den Puck gesichert hatte, das Tor daher nicht zählen würde. In weiterer Folge hatte der HCB-Goalie noch einmal alle Hände voll zu tun, die Wiener drängten auf die Entscheidung. 49,5 Sekunden vor Spielende schoss Mike Dalhuisen den Puck im eigenen Drittel über das Glas, dafür gab es eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung. Die Caps gaben einige Schüsse ab, der Siegtreffer gelang im Schlussdrittel aber nicht.

Das Team von Head-Coach Dave Barr nahm 1:11 Minuten Powerplay-Zeit in die Overtime mit, konnte aber auch da nicht die Entscheidung erzwingen. Nach der Rückkehr Dalhuisens musste Stéen gegen den Niederländer eingreifen. In der 64. Minute erzielten die Südtiroler den Siegtreffer. McClure legte auf Gazley ab, der aus kurzer Distanz einschieben konnte. Die spusu Vienna Capitals gaben 26 Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Caps-Goalie Stefan Stéen beendete das Spiel mit 27 Saves und einer Fangquote von 93,1 Prozent.

HCB Südtirol Alperia – spusu Vienna Capitals 2:1 n. OT. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Tore HCB: Brad McClure (34.), Dustin Gazley (64.)

Tor CAPS: Niki Hartl (30.)

hockeyreport.net / Vienna Capitals

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Wir haben uns im Verlauf des Spiels deutlich gesteigert, das hat mir gut gefallen. Bozen ist ein gutes Team, wir haben sie die meiste Zeit auf den Außenbahnen halten können und kaum Nachschusschancen zugelassen. Der Defensive und Stéen gebührt dafür Lob. Das Schlussdrittel war unser bestes Drittel. Wir haben den neuerlichen Führungstreffer erzielt, der wurde uns aber aberkannt. Im Powerplay hatten wir einige gute Chancen, doch leider haben wir in der Overtime verloren. Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel steht, keine Mannschaft wollte einen Fehler machen.“

Die spusu Vienna Capitals verlieren den Auftakt in die “best of seven”-Halbfinalserie gegen den HCB Südtirol Alperia in der Overtime mit 1:2. Nach einem ereignislosen ersten Drittel bringt Niki Hartl die Caps in der 30. Minute in Front. Brad McClure gleicht wenig später für die Hausherren aus (34.). Im Schlussdrittel fällt erneut kein regulärer Treffer. Jérémy Grégoire bringt den Puck zwar im Tor unter, doch nach Videostudium wird dem Treffer die Anerkennung entzogen. In der Overtime ist es Dustin Gazley, der die Südtiroler zum Sieg schießt (64.). Am Sonntag steigt in der STEFFL Arena ab 17:30 Uhr das zweite Spiel der Serie.

Caps-Head-Coach Dave Barr musste mit Max Zimmer auf den Top-Torjäger der win2day ICE Hockey League verzichten. Im Tor bekam erneut Stefan Stéen das Vertrauen geschenkt. Beide Teams agierten im ersten Drittel abwartend, keine Mannschaft wollte einen Fehler begehen. Ryan Culkin schoss in der ersten Minute am Tor vorbei, ein Schuss von Niklas Würschl in der zweiten Minute wurde von Bozen-Goalie Sam Harvey gehalten. Daniel Mantenuto feuerte den Puck in der vierten Minute aus dem Slot am Tor vorbei, kurz darauf packte Stéen gegen Mike Halmo zu. Matt Bradley eroberte den Puck in der fünften Minute in der eigenen Zone, fuhr damit zu Harvey vor, doch dem Caps-Top-Scorer misslang der Abschluss. In der neunten Minute konnten die Hausherren einen schnellen Angriff nicht abschließen, Harvey musste zwei Minuten später gegen Nico Brunner eingreifen. Kurz darauf kombinierten Radek Prokes und James Sheppard ansehnlich, doch der finale Pass auf Darik Angeli misslang. In der 15. Minute scheiterte Dustin Gazley an Stéen. Zwei Minuten später zog Chad Krys doppelt ab, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. Angeli wurde in der 19. Minute angespielt, doch der US-Amerikaner konnte den Puck nicht auf das Tor bringen.

Angeli war die erste Chance des Mitteldrittels vorbehalten, doch der Schuss des Caps-Angreifers blieb in der HCB-Defensive stecken. In der 24. Minute gab Timo Pallierer einen Schuss ab, den Harvey allerdings parieren konnte. Der Kanadier verhinderte auch eine Nachschusschance durch Prokes. Eine Minute später konnte Caps-Kapitän Mario Fischer einen Konter der Südtiroler mit dem Stock geschickt unterbinden. In Minute 26 fuhr Jérémy Grégoire auf das gegnerische Tor zu, doch der Kanadier wurde von Enrico Miglioranzi am Abschluss gehindert. Im Anschluss parierte Stéen gegen Gazley und Angelo Miceli. In der 28. Minute spielte Brunner einen Pass quer durch den Torraum, doch Harvey war vor Angeli an der Scheibe. Kurz darauf wurde ein von Lukas Kainz abgegebener Schuss geblockt. In der 30. Minute gingen die Wiener in Führung. Nach einem Schuss von Alex Wall legte Lukas Piff den Puck für Niki Hartl zurecht, der so nur mehr einschieben musste. Zwei Minuten später konterten die Caps durch Grégoire erneut, doch der Kanadier scheiterte abermals an Harvey. In weiterer Folge konnte sich Stéen einige Male auszeichnen, dennoch stellte Brad McClure in der 34. Minute den Ausgleich her. In der 38. Minute blieb Harvey erneut gegen Grégoire Sieger. Wenige Sekunden vor der Pause parierte Stéen gegen Miceli.

In der 42. Minute verfehlte Grégoire mit einem Schuss aus der Drehung das Bozen-Tor. Vier Minuten später war es Wall, der die Scheibe nicht im Tor unterbrachte. In der 47. Minute traf Prokes nach einem Krys-Zuspiel die Latte. Eine Minute später scheiterte der Verteidiger selbst an Harvey. In der 50. Minute konterten die Hausherren, doch Domenico Alberga konnte nicht abschließen. Erst in der 52. Minute wurde die erste Strafe des Spiels ausgesprochen. Grégoire musste wegen Haltens in die Kühlbox. Die Wiener verteidigten in Unterzahl gewohnt standhaft, bis auf wenige ungefährliche Schüsse gelang den Südtirolern nichts. So konnten sich die Caps schadlos halten. Fünf Minuten vor Spielende hatte Kainz eine Großchance. Der Österreicher scheiterte erst an Harvey, den Nachschuss setzte der Caps-Angreifer mit der Rückhand an die Stange. Eine Minute später landete der Puck trotzdem im HCB-Tor. Nach Kainz-Pass gelangte die Scheibe unter den Beinschoner von Harvey, Grégoire stocherte den Puck über die Linie. Die Schiedsrichter entschieden auf dem Eis noch, dass der Treffer regulär zustande gekommen sei, vergewisserten sich aber dennoch vor dem Monitor. Nach langem Videostudium kamen die Unparteiischen zu dem Ergebnis, dass Harvey den Puck gesichert hatte, das Tor daher nicht zählen würde. In weiterer Folge hatte der HCB-Goalie noch einmal alle Hände voll zu tun, die Wiener drängten auf die Entscheidung. 49,5 Sekunden vor Spielende schoss Mike Dalhuisen den Puck im eigenen Drittel über das Glas, dafür gab es eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung. Die Caps gaben einige Schüsse ab, der Siegtreffer gelang im Schlussdrittel aber nicht.

Das Team von Head-Coach Dave Barr nahm 1:11 Minuten Powerplay-Zeit in die Overtime mit, konnte aber auch da nicht die Entscheidung erzwingen. Nach der Rückkehr Dalhuisens musste Stéen gegen den Niederländer eingreifen. In der 64. Minute erzielten die Südtiroler den Siegtreffer. McClure legte auf Gazley ab, der aus kurzer Distanz einschieben konnte. Die spusu Vienna Capitals gaben 26 Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Caps-Goalie Stefan Stéen beendete das Spiel mit 27 Saves und einer Fangquote von 93,1 Prozent.

HCB Südtirol Alperia – spusu Vienna Capitals 2:1 n. OT. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Tore HCB: Brad McClure (34.), Dustin Gazley (64.)

Tor CAPS: Niki Hartl (30.)

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