Die Red Bulls freuen sich über drei neue Trainer im Juniorenbereich. Der Finne Ilkka Pakarinen, zuletzt in der DEL2 als Assistant und Development Coach tätig, wird neuer Head Coach der U18 Akademiemannschaft. Als Assistant Coach steht ihm der Amerikaner Brian Rafalski zur Seite, der als aktiver Spieler dreimal (!) den Stanley Cup gewonnen hat.

Auch bei der Ausbildung der Torhüter werden zukünftig zwei neue Experten ihr Wissen weitergeben. Der 48-jährige Schwede Magnus Helin, der viele Jahre hauptsächlich im Nachwuchs von MODO Hockey und die letzten zwei Jahre in der DEL mit der Düsseldorfer EG gearbeitet hat, kümmert sich ab sofort um die Red Bull Hockey Juniors und das U18-Akademieteam. Der 27-jährige Villacher Lukas Schluderbacher, in der Saison 2019/20 noch selbst als Torhüter aktiv, wird sich den weiteren Akademieteams annehmen. Manuel Skacal, der erst letztes Jahr als Torhütertrainer nach Salzburg kam, hat die Red Bull Eishockey Akademie bereits im Sommer wieder verlassen.

Mit dem 47-jährigen Brian Rafalski arbeitet bereits seit August in der Akademie ein Trainer, der Eishockeygeschichte geschrieben hat. Der ehemalige Verteidiger hat in nicht weniger als 998 NHL-Spielen zwischen 1999 und 2011 gleich dreimal die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt, den Stanley Cup, gewonnen. Zweimal mit den New Jersey Devils und einmal mit den Detroit Red Wings. Dazu gesellen sich ein finnischer Meistertitel mit HIFK, zwei olympische Silbermedaillen mit Team USA und weitere unzählige persönliche Auszeichnungen, die 2015 dazu führten, dass Rafalski in die United States Hockey Hall of Fame aufgenommen wurde.

Seit 2016 ist der Vater dreier Söhne als Trainer aktiv und hat bis zur letzten Saison als Assistant bzw. als Head Coach im U13 bis U16-Bereich Erfahrungen hinter der Bande gesammelt. Wir haben uns mit Brian Rafalski, dessen 17-jähriger Sohn Matthew ebenfalls an die Akademie trainiert, unterhalten.

 

Brian, du arbeitest jetzt seit fünf Jahren als Nachwuchstrainer. Nun wagst du als Trainer erstmals den Schritt über den großen Teich. Wie kam es dazu?
Nachdem ich 2011 bei den Detroit Red Wings in den Ruhestand ging, zogen wir nach Sanibel, Florida. Ich begann, die U8 zu trainieren, in der auch mein Sohn Matthew spielte. In der Saison 2014/15 waren unsere Jungs in Florida die Nummer 1 im Land. Wir blieben mehrere Jahre lang unter den Top 5. 2017/18 zogen wir zurück nach Wisconsin und ich begann, die U14 mit den Jr. Gamblers zu trainieren, dazu kamen auch die U16- und U15-Mannschaft. In diesen Altersgruppen konnte ich viele hochkarätige Spieler entwickeln; darunter einen USA-Nationalspieler, zwei USHL-Erstrunden-Picks und mehrere andere Draft-Picks in der USHL. 2019 wurden wir als erstes Team Meister in der Minnesota Bantam Elite League (einer 4-wöchigen Elite-Sommerliga), obwohl wir kein Team aus Minnesota sind.

Es gibt drei Hauptgründe, warum ich bei den Red Bulls als Trainer arbeiten möchte. Erstens bringe ich meinen Sohn Matthew mit; Ich weiß, dass die vier Jahre, die ich als Profi in Schweden und Finnland gespielt habe, sehr wichtig für meine Entwicklung waren, um in die NHL zu kommen. Zweitens, ein Junge aus Florida, Max Jelavic, der seit vier Jahren bei uns lebt, wurde als Kind in Wien getauft. Er hat im Mai an den Tryouts der Red Bulls teilgenommen und wird nun die Akademie besuchen. Und drittens ist dies eine großartige Gelegenheit für mich und Matthew, das Leben und die Kultur Österreichs kennenzulernen.

Was erwartet dich bei den Red Bulls?
Die Arbeit mit den Red Bulls wird meine volle Aufmerksamkeit haben. Ich werde neben der Aufgabe als Assistent Coach des U18-Teams auch das Training der Verteidiger aller Akademie-Teams beaufsichtigen. Dabei will ich mich darauf konzentrieren, die Schwächen unserer Spieler zu finden und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie diese zu ihren Stärken machen können. Das wird alle Fähigkeiten vom Schlittschuhlaufen, Schießen und Passen bis hin zum Denken umfassen.

 

Was reizt dich an der Arbeit mit dem Nachwuchs?
Ich habe festgestellt, dass ich gerne mit jüngeren Spielern arbeite, die besser werden wollen und zuhören können. Ich freue mich darauf, in einem Umfeld zu arbeiten, das sich darauf konzentriert, professionelle Spieler auszubilden. Wenn man ein Spieler werden will, ist die Red Bull Eishockey Akademie einer der wenigen Orte, an denen man sich diesem Ziel widmen kann. Das ist das Umfeld, in dem ich arbeiten möchte.

 

Wie kannst du deine Erfahrungen als 1000-facher NHL-Spieler und dreifacher Stanley Cup-Sieger weitergeben?
Als ehemaliger NHL-, Olympia-, Europa-, College- und Nachwuchsspieler habe ich so ziemlich überall und in jedem Stil gespielt. Ich kenne die größeren Hallen in Europa und ich kenne die Hallen in der NHL. Ich bin sehr gut darin, die Leistung eines jeden Spielers im Mannschaftsspiel zu maximieren und die bereits bestehenden Fähigkeiten weiter auszubauen. Die Frage lautet immer: Wie kannst du unserem Team helfen, zu gewinnen?

 

Worauf freust du dich in Österreich abseits des Jobs?
Ich habe mal ein Wochenende lang in Klagenfurt gespielt, bei den World Juniors in Füssen, Deutschland), in Bratislava mit meinem finnischen Team, bei den Olympischen Spielen in Turin, aber ich war immer mit Spielen beschäftigt. Die Möglichkeit, in Salzburg zu leben und in der freien Zeit jetzt auch reisen zu können, ist wirklich aufregend. Seit ich im ‚Ruhestand‘ bin, hatte ich drei Gelegenheiten zum Skifahren in Colorado und Utah. Einmal in Österreich Ski zu fahren ist etwas, das ich schon immer tun wollte.

 

Presseaussendung Red Bull Salzburg Juniors

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Auch bei der Ausbildung der Torhüter werden zukünftig zwei neue Experten ihr Wissen weitergeben. Der 48-jährige Schwede Magnus Helin, der viele Jahre hauptsächlich im Nachwuchs von MODO Hockey und die letzten zwei Jahre in der DEL mit der Düsseldorfer EG gearbeitet hat, kümmert sich ab sofort um die Red Bull Hockey Juniors und das U18-Akademieteam. Der 27-jährige Villacher Lukas Schluderbacher, in der Saison 2019/20 noch selbst als Torhüter aktiv, wird sich den weiteren Akademieteams annehmen. Manuel Skacal, der erst letztes Jahr als Torhütertrainer nach Salzburg kam, hat die Red Bull Eishockey Akademie bereits im Sommer wieder verlassen.

Mit dem 47-jährigen Brian Rafalski arbeitet bereits seit August in der Akademie ein Trainer, der Eishockeygeschichte geschrieben hat. Der ehemalige Verteidiger hat in nicht weniger als 998 NHL-Spielen zwischen 1999 und 2011 gleich dreimal die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt, den Stanley Cup, gewonnen. Zweimal mit den New Jersey Devils und einmal mit den Detroit Red Wings. Dazu gesellen sich ein finnischer Meistertitel mit HIFK, zwei olympische Silbermedaillen mit Team USA und weitere unzählige persönliche Auszeichnungen, die 2015 dazu führten, dass Rafalski in die United States Hockey Hall of Fame aufgenommen wurde.

Seit 2016 ist der Vater dreier Söhne als Trainer aktiv und hat bis zur letzten Saison als Assistant bzw. als Head Coach im U13 bis U16-Bereich Erfahrungen hinter der Bande gesammelt. Wir haben uns mit Brian Rafalski, dessen 17-jähriger Sohn Matthew ebenfalls an die Akademie trainiert, unterhalten.

 

Brian, du arbeitest jetzt seit fünf Jahren als Nachwuchstrainer. Nun wagst du als Trainer erstmals den Schritt über den großen Teich. Wie kam es dazu?
Nachdem ich 2011 bei den Detroit Red Wings in den Ruhestand ging, zogen wir nach Sanibel, Florida. Ich begann, die U8 zu trainieren, in der auch mein Sohn Matthew spielte. In der Saison 2014/15 waren unsere Jungs in Florida die Nummer 1 im Land. Wir blieben mehrere Jahre lang unter den Top 5. 2017/18 zogen wir zurück nach Wisconsin und ich begann, die U14 mit den Jr. Gamblers zu trainieren, dazu kamen auch die U16- und U15-Mannschaft. In diesen Altersgruppen konnte ich viele hochkarätige Spieler entwickeln; darunter einen USA-Nationalspieler, zwei USHL-Erstrunden-Picks und mehrere andere Draft-Picks in der USHL. 2019 wurden wir als erstes Team Meister in der Minnesota Bantam Elite League (einer 4-wöchigen Elite-Sommerliga), obwohl wir kein Team aus Minnesota sind.

Es gibt drei Hauptgründe, warum ich bei den Red Bulls als Trainer arbeiten möchte. Erstens bringe ich meinen Sohn Matthew mit; Ich weiß, dass die vier Jahre, die ich als Profi in Schweden und Finnland gespielt habe, sehr wichtig für meine Entwicklung waren, um in die NHL zu kommen. Zweitens, ein Junge aus Florida, Max Jelavic, der seit vier Jahren bei uns lebt, wurde als Kind in Wien getauft. Er hat im Mai an den Tryouts der Red Bulls teilgenommen und wird nun die Akademie besuchen. Und drittens ist dies eine großartige Gelegenheit für mich und Matthew, das Leben und die Kultur Österreichs kennenzulernen.

Was erwartet dich bei den Red Bulls?
Die Arbeit mit den Red Bulls wird meine volle Aufmerksamkeit haben. Ich werde neben der Aufgabe als Assistent Coach des U18-Teams auch das Training der Verteidiger aller Akademie-Teams beaufsichtigen. Dabei will ich mich darauf konzentrieren, die Schwächen unserer Spieler zu finden und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie diese zu ihren Stärken machen können. Das wird alle Fähigkeiten vom Schlittschuhlaufen, Schießen und Passen bis hin zum Denken umfassen.

 

Was reizt dich an der Arbeit mit dem Nachwuchs?
Ich habe festgestellt, dass ich gerne mit jüngeren Spielern arbeite, die besser werden wollen und zuhören können. Ich freue mich darauf, in einem Umfeld zu arbeiten, das sich darauf konzentriert, professionelle Spieler auszubilden. Wenn man ein Spieler werden will, ist die Red Bull Eishockey Akademie einer der wenigen Orte, an denen man sich diesem Ziel widmen kann. Das ist das Umfeld, in dem ich arbeiten möchte.

 

Wie kannst du deine Erfahrungen als 1000-facher NHL-Spieler und dreifacher Stanley Cup-Sieger weitergeben?
Als ehemaliger NHL-, Olympia-, Europa-, College- und Nachwuchsspieler habe ich so ziemlich überall und in jedem Stil gespielt. Ich kenne die größeren Hallen in Europa und ich kenne die Hallen in der NHL. Ich bin sehr gut darin, die Leistung eines jeden Spielers im Mannschaftsspiel zu maximieren und die bereits bestehenden Fähigkeiten weiter auszubauen. Die Frage lautet immer: Wie kannst du unserem Team helfen, zu gewinnen?

 

Worauf freust du dich in Österreich abseits des Jobs?
Ich habe mal ein Wochenende lang in Klagenfurt gespielt, bei den World Juniors in Füssen, Deutschland), in Bratislava mit meinem finnischen Team, bei den Olympischen Spielen in Turin, aber ich war immer mit Spielen beschäftigt. Die Möglichkeit, in Salzburg zu leben und in der freien Zeit jetzt auch reisen zu können, ist wirklich aufregend. Seit ich im ‚Ruhestand‘ bin, hatte ich drei Gelegenheiten zum Skifahren in Colorado und Utah. Einmal in Österreich Ski zu fahren ist etwas, das ich schon immer tun wollte.

 

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