768 Mal stand Dominique Heinrich bis gestern für den EC Red Bull Salzburg auf dem Eis. Somit hielt der 32-Jährige bei gleich vielen Einsätzen, wie der bisherige Rekordhalter Matthias Trattnig, der 2019 in Salzburg seine Karriere beendete. Gestern beim HC Pustertal Wölfe ist der Verteidiger mit seinem 769. Einsatz an Trattnig vorbeigezogen und wurde zum alleinigen Rekordspieler der Red Bulls.

Bis auf eine halbe Spielzeit bei Örebro HK in der SHL in der Saison 2016/17 steht Dominique Heinrich seit der Saison 2008/09 durchgehende beim EC Red Bull Salzburg unter Vertrag und bestreitet gerade seine 15. Profi-Saison mit den Red Bulls. Bis zum heutigen Spiel hat „Henker“ 395 Punkte (120G /, 275A) verbucht. Sein erstes Ligator erzielte der quirlige Verteidiger am 21. September 2008 im Auswärtsspiel bei Hydro Fehérvár AV19.

Mit dem Spiel am Dienstag alleinige Rekordspieler zu werden, bedeutet Heinrich sehr viel, wie er im Interview mit dem EC Red Bull Salzburg erzählte: „Ich bin wirklich stolz darauf, so lange für einen Verein spielen zu dürfen. Aber im Endeffekt spielen wir, um zu gewinnen, und daher bin ich natürlich auch auf die fünf Meistertitel sehr stolz. Ich hoffe, dass da noch einige dazukommen und ich hier noch lange spielen kann.“

Angesprochen auf seine fünf Meistertitel mit den Red Bulls, welcher für den 32-Jährigen besonders in Erinnerung ist: „Bei meinem ersten Meistertitel haben wir im sechsten Spiel in Linz in der Overtime gewonnen, ein Jahr darauf haben wir in Klagenfurt im siebenten Spiel gewonnen. Spannender geht eine Playoff-Serie nicht. Auch 2015 in Wien zu gewinnen, da wo ich das Eishockey spielen gelernt habe, war etwas Besonderes. Bei unserem letzten Titel in diesem Jahr waren dann schon meine beiden Kinder auf der Welt und konnten mit mir feiern. Mein Sohn spielt auch schon Eishockey und das macht einen dann besonders stolz.“

Zu Beginn der Saison 2008/09 wurde Heinrich erstmals für den Profikader der Red Bulls nominiert. 44 Einsätze, davon alleine 14 in den Playoffs, hatte er gleich in seiner Premierensaison. Seine Erinnerungen an damals: „Das war ganz wild am Anfang, auf einmal mit Spielern wie Dieter Kalt, Matthias Trattnig, Thomas Koch, Daniel Welser oder Manuel Latusa, den ich in Wien selbst noch mit Gitter gesehen habe und von dem ich ein riesen Fan war, in der Kabine zu stehen. Da bist du erst mal still und versuchst, da irgendwie reinzupassen, im Training gut zu sein und nichts zu machen, dass du irgendwie blöd auffällst. Das waren alles super Vorbilder, die teilweise hart zu uns Jungen waren, aber das gehört auch so. Wir haben von ihnen die Mentalität zum Gewinnen und alles, was dazu gehört, gelernt. Wir hatten schon damals viel Spaß und es funktioniert ja eigentlich bis heute so.“

Seine Anfangszeit mit den Profis war auch von einer großen Umstellung geprägt. Der damalige Head Coach Pierre Pagé machte aus dem Stürmer Dominique Heinrich einen Verteidiger: „Am Anfang war es komisch, muss ich zugeben. Pierre hatte mich im Training schon oft hinten reingestellt und dann hat er mich irgendwann in die Verteidigung gegeben. Ich bin quasi ins kalte Wasser geworfen worden, habe mir aber nicht viel dabei gedacht. Ich wollte einfach spielen und Eiszeit bekommen. Es hat mir dann aber immer mehr Spaß auf der neuen Position gemacht und heutzutage ist es eh nicht mehr so, dass die Verteidiger richtige Hünen sein müssen.“

In seiner Zeit in Salzburg spielte Heinrich bereits mit vielen großen Spielern, einer hat ihn aber besonders geprägt: „Am meisten geprägt hat mich wahrscheinlich Matthias Trattnig, wie er jeden Tag an die Sachen herangegangen ist, ohne Pause, bis zum Schluss. Dazu seinem Siegeswillen, er hat genau gewusst, was es zum Gewinnen gebraucht hat. Hat geschaut, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft da ist. Manchmal fehlt er mir noch in der Kabine, es war einfach super, dass ich so viel von ihm lernen konnte. Dinge, die ich jetzt selbst als Führungsspieler auch versuche, umzusetzen und damit der Mannschaft zu helfen.“

 

 

hockeyreport.net / Presseaussendung ICE

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Bis auf eine halbe Spielzeit bei Örebro HK in der SHL in der Saison 2016/17 steht Dominique Heinrich seit der Saison 2008/09 durchgehende beim EC Red Bull Salzburg unter Vertrag und bestreitet gerade seine 15. Profi-Saison mit den Red Bulls. Bis zum heutigen Spiel hat „Henker“ 395 Punkte (120G /, 275A) verbucht. Sein erstes Ligator erzielte der quirlige Verteidiger am 21. September 2008 im Auswärtsspiel bei Hydro Fehérvár AV19.

Mit dem Spiel am Dienstag alleinige Rekordspieler zu werden, bedeutet Heinrich sehr viel, wie er im Interview mit dem EC Red Bull Salzburg erzählte: „Ich bin wirklich stolz darauf, so lange für einen Verein spielen zu dürfen. Aber im Endeffekt spielen wir, um zu gewinnen, und daher bin ich natürlich auch auf die fünf Meistertitel sehr stolz. Ich hoffe, dass da noch einige dazukommen und ich hier noch lange spielen kann.“

Angesprochen auf seine fünf Meistertitel mit den Red Bulls, welcher für den 32-Jährigen besonders in Erinnerung ist: „Bei meinem ersten Meistertitel haben wir im sechsten Spiel in Linz in der Overtime gewonnen, ein Jahr darauf haben wir in Klagenfurt im siebenten Spiel gewonnen. Spannender geht eine Playoff-Serie nicht. Auch 2015 in Wien zu gewinnen, da wo ich das Eishockey spielen gelernt habe, war etwas Besonderes. Bei unserem letzten Titel in diesem Jahr waren dann schon meine beiden Kinder auf der Welt und konnten mit mir feiern. Mein Sohn spielt auch schon Eishockey und das macht einen dann besonders stolz.“

Zu Beginn der Saison 2008/09 wurde Heinrich erstmals für den Profikader der Red Bulls nominiert. 44 Einsätze, davon alleine 14 in den Playoffs, hatte er gleich in seiner Premierensaison. Seine Erinnerungen an damals: „Das war ganz wild am Anfang, auf einmal mit Spielern wie Dieter Kalt, Matthias Trattnig, Thomas Koch, Daniel Welser oder Manuel Latusa, den ich in Wien selbst noch mit Gitter gesehen habe und von dem ich ein riesen Fan war, in der Kabine zu stehen. Da bist du erst mal still und versuchst, da irgendwie reinzupassen, im Training gut zu sein und nichts zu machen, dass du irgendwie blöd auffällst. Das waren alles super Vorbilder, die teilweise hart zu uns Jungen waren, aber das gehört auch so. Wir haben von ihnen die Mentalität zum Gewinnen und alles, was dazu gehört, gelernt. Wir hatten schon damals viel Spaß und es funktioniert ja eigentlich bis heute so.“

Seine Anfangszeit mit den Profis war auch von einer großen Umstellung geprägt. Der damalige Head Coach Pierre Pagé machte aus dem Stürmer Dominique Heinrich einen Verteidiger: „Am Anfang war es komisch, muss ich zugeben. Pierre hatte mich im Training schon oft hinten reingestellt und dann hat er mich irgendwann in die Verteidigung gegeben. Ich bin quasi ins kalte Wasser geworfen worden, habe mir aber nicht viel dabei gedacht. Ich wollte einfach spielen und Eiszeit bekommen. Es hat mir dann aber immer mehr Spaß auf der neuen Position gemacht und heutzutage ist es eh nicht mehr so, dass die Verteidiger richtige Hünen sein müssen.“

In seiner Zeit in Salzburg spielte Heinrich bereits mit vielen großen Spielern, einer hat ihn aber besonders geprägt: „Am meisten geprägt hat mich wahrscheinlich Matthias Trattnig, wie er jeden Tag an die Sachen herangegangen ist, ohne Pause, bis zum Schluss. Dazu seinem Siegeswillen, er hat genau gewusst, was es zum Gewinnen gebraucht hat. Hat geschaut, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft da ist. Manchmal fehlt er mir noch in der Kabine, es war einfach super, dass ich so viel von ihm lernen konnte. Dinge, die ich jetzt selbst als Führungsspieler auch versuche, umzusetzen und damit der Mannschaft zu helfen.“

 

 

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