HCB Südtirol Alperia – Steinbach Black Wings Linz 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)

1:0 Brad McClure (7. Min), 2:0 Christian Thomas (55. Min) bzw. 2:1 Logan Roe (60. Min)

Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in das erste Saisonduell und erspielten sich bereits in den Anfangsminuten gute Torchancen. Brian Lebler war es nach knapp einer Minute, der nach schöner Drehung einen Abschluss knapp über das Gehäuse der Hausherren setzte. Auf der Gegenseite tauchte nur 60 Sekunden später Christian Thomas ganz allein vor Rasmus Tirronen auf, konnte den Linzer Schlussmann mit seinem Versuch aber nicht überwinden. In der sechsten Minute hatten die Steinbach Black Wings zunächst Glück als Matt Frattin einen Rebound-Versuch nur an die Querlatte hob. Wenige Augenblicke später zappelte die Scheibe aber dann doch zum 1:0 für die Foxes im Netz. Die Stahlstädter ließen für einen Moment ihren Slot zu lange aus dem Auge und öffneten Brad McClure so den Platz vor dem Tor. Der Neuzugang der Südtiroler fackelte nicht lange und hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz vorbei an Tirronen (7. Minute).

Die Linzer schüttelten sich kurz, ließen sich in ihrem Spiel aber nicht beirren. Im Gegenteil, immer wieder kombinierten sich die Oberösterreicher mit schönen Aktionen ins Drittel der Foxes. Lebler, Gaffal, Romig und Sticha, sie alle schickten die Scheibe mehrmals in Richtung Sam Harvey, wurden für ihre Mühen aber nicht belohnt. Eine Minute vor der Drittelpause hatten die Stahlstädter dann noch einmal Glück und einen bärenstarken Rasmus Tirronen im Tor. Nach einem Wechselfehler tauchten zwei Bozener Stürmer im Konter brandgefährlich vor dem Linzer Schlussmann auf. Im letzten Moment machte Tirronen mit den Schonern zu und schickte die Partie mit dem knappen Rückstand für die Gäste ein erstes Mal in die Pause.

Linzer retten sich durch doppelte Unterzahl

Aus dieser herausgekommen waren es anfangs wieder die Gastgeber, die einige Male vor das Tor von Tirronen kamen. Doch die Stahlstädter waren weiter sehr bemüht und zogen ihr Spiel mit vier Linien konsequent durch. Nach einem ersten, erfolglosen Powerplay in der 27. Minute waren die Steinbach Black Wings zur Halbzeit des Spiels dann aber in Unterzahl so richtig gefordert. Raphael Wolf und Logan Roe mussten in der Kühlbox Platz nehmen und sahen, wie sich ihre Teamkollegen erneut das Glück des Tüchtigen erarbeiteten.

Nachdem sich die Linzer lange gegen einen Torabschluss wehren konnten, querte die Scheibe aus dem Nichts ein zweites Mal die Torlinie der Gäste. Nach einem Gestocher landete das Spielgerät zum vermeintlichen 2:0 für die Hausherren hinter Tirronen. Doch die Fans der Foxes jubelten zu früh, denn die Schiedsrichter nahmen den Videobeweis und erkannten, dass das Torgestänge vor dem Treffer aus der Verankerung rutschte. Mit vereinten Kräften kämpften sich die Steinbach Black Wings erfolgreich durch die gefährliche Phase und hinein in die letzten 20 Minuten.

Black Wings drücken auf den Ausgleich, treffen aber zu spät

Die Linzer blieben hungrig und wollten sich für eine starke Auswärtspartie endlich belohnen. Die Möglichkeit dazu bekamen die Oberösterreicher zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem neuerlichen Powerplay. Die Stahlstädter bezogen rasch ihre Formation und feuerten aus allen Lagen. Romig aus dem Slot, St-Amant vom rechten Bullykreis und Brian Lebler aus der Distanz. Sie alle klopften laut am mehr als verdienten Ausgleichstreffer an, doch die Torsperre der Linzer wollte einfach nicht durchbrechen. Auf der Gegenseite nützten die Hausherren fünf Minuten vor dem Ende eine weitere Unachtsamkeit in der Linzer Defensive gnadenlos aus. Christian Thomas schlich sich am linken Pfosten still und heimlich davon, bekam das Zuspiel von Hults perfekt aufs Blatt und schob unbedrängt zum 2:0 für den HCB ein.

Die eigene Chancenauswertung erneut als größtes Hindernis, versuchten die Mannen von Head Coach Philipp Lukas auch in der Schlussphase des Spiels noch einmal alles. Nachdem Tirronen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis ging, durften die Linzer endlich jubeln. Logan Roe netzte eine halbe Minute vor dem Ende mit einem verdeckten Schuss vom linken Bullykreis zum 1:2, konnte damit die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Ohne Punkte- dafür zumindest mit dem ersten Torerfolg seit 147 Minuten reisen die Steinbach Black Wings weiter zum morgigen Match beim HC Pustertal.

Stimme:

Head Coach Philipp Lukas: “Bozen ist aggressiv aus der Kabine gekommen, da waren wir unter Druck und haben ein wenig gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Danach war unser Spiel sehr gut. Wir hatten einige Möglichkeiten, das Match an uns zu reißen. Leider haben wir noch Probleme unsere Tore zu schießen.”

hockeyreport.net / Black Wings Linz

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1:0 Brad McClure (7. Min), 2:0 Christian Thomas (55. Min) bzw. 2:1 Logan Roe (60. Min)

Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in das erste Saisonduell und erspielten sich bereits in den Anfangsminuten gute Torchancen. Brian Lebler war es nach knapp einer Minute, der nach schöner Drehung einen Abschluss knapp über das Gehäuse der Hausherren setzte. Auf der Gegenseite tauchte nur 60 Sekunden später Christian Thomas ganz allein vor Rasmus Tirronen auf, konnte den Linzer Schlussmann mit seinem Versuch aber nicht überwinden. In der sechsten Minute hatten die Steinbach Black Wings zunächst Glück als Matt Frattin einen Rebound-Versuch nur an die Querlatte hob. Wenige Augenblicke später zappelte die Scheibe aber dann doch zum 1:0 für die Foxes im Netz. Die Stahlstädter ließen für einen Moment ihren Slot zu lange aus dem Auge und öffneten Brad McClure so den Platz vor dem Tor. Der Neuzugang der Südtiroler fackelte nicht lange und hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz vorbei an Tirronen (7. Minute).

Die Linzer schüttelten sich kurz, ließen sich in ihrem Spiel aber nicht beirren. Im Gegenteil, immer wieder kombinierten sich die Oberösterreicher mit schönen Aktionen ins Drittel der Foxes. Lebler, Gaffal, Romig und Sticha, sie alle schickten die Scheibe mehrmals in Richtung Sam Harvey, wurden für ihre Mühen aber nicht belohnt. Eine Minute vor der Drittelpause hatten die Stahlstädter dann noch einmal Glück und einen bärenstarken Rasmus Tirronen im Tor. Nach einem Wechselfehler tauchten zwei Bozener Stürmer im Konter brandgefährlich vor dem Linzer Schlussmann auf. Im letzten Moment machte Tirronen mit den Schonern zu und schickte die Partie mit dem knappen Rückstand für die Gäste ein erstes Mal in die Pause.

Linzer retten sich durch doppelte Unterzahl

Aus dieser herausgekommen waren es anfangs wieder die Gastgeber, die einige Male vor das Tor von Tirronen kamen. Doch die Stahlstädter waren weiter sehr bemüht und zogen ihr Spiel mit vier Linien konsequent durch. Nach einem ersten, erfolglosen Powerplay in der 27. Minute waren die Steinbach Black Wings zur Halbzeit des Spiels dann aber in Unterzahl so richtig gefordert. Raphael Wolf und Logan Roe mussten in der Kühlbox Platz nehmen und sahen, wie sich ihre Teamkollegen erneut das Glück des Tüchtigen erarbeiteten.

Nachdem sich die Linzer lange gegen einen Torabschluss wehren konnten, querte die Scheibe aus dem Nichts ein zweites Mal die Torlinie der Gäste. Nach einem Gestocher landete das Spielgerät zum vermeintlichen 2:0 für die Hausherren hinter Tirronen. Doch die Fans der Foxes jubelten zu früh, denn die Schiedsrichter nahmen den Videobeweis und erkannten, dass das Torgestänge vor dem Treffer aus der Verankerung rutschte. Mit vereinten Kräften kämpften sich die Steinbach Black Wings erfolgreich durch die gefährliche Phase und hinein in die letzten 20 Minuten.

Black Wings drücken auf den Ausgleich, treffen aber zu spät

Die Linzer blieben hungrig und wollten sich für eine starke Auswärtspartie endlich belohnen. Die Möglichkeit dazu bekamen die Oberösterreicher zu Beginn des Schlussabschnitts mit einem neuerlichen Powerplay. Die Stahlstädter bezogen rasch ihre Formation und feuerten aus allen Lagen. Romig aus dem Slot, St-Amant vom rechten Bullykreis und Brian Lebler aus der Distanz. Sie alle klopften laut am mehr als verdienten Ausgleichstreffer an, doch die Torsperre der Linzer wollte einfach nicht durchbrechen. Auf der Gegenseite nützten die Hausherren fünf Minuten vor dem Ende eine weitere Unachtsamkeit in der Linzer Defensive gnadenlos aus. Christian Thomas schlich sich am linken Pfosten still und heimlich davon, bekam das Zuspiel von Hults perfekt aufs Blatt und schob unbedrängt zum 2:0 für den HCB ein.

Die eigene Chancenauswertung erneut als größtes Hindernis, versuchten die Mannen von Head Coach Philipp Lukas auch in der Schlussphase des Spiels noch einmal alles. Nachdem Tirronen für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis ging, durften die Linzer endlich jubeln. Logan Roe netzte eine halbe Minute vor dem Ende mit einem verdeckten Schuss vom linken Bullykreis zum 1:2, konnte damit die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Ohne Punkte- dafür zumindest mit dem ersten Torerfolg seit 147 Minuten reisen die Steinbach Black Wings weiter zum morgigen Match beim HC Pustertal.

Stimme:

Head Coach Philipp Lukas: “Bozen ist aggressiv aus der Kabine gekommen, da waren wir unter Druck und haben ein wenig gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Danach war unser Spiel sehr gut. Wir hatten einige Möglichkeiten, das Match an uns zu reißen. Leider haben wir noch Probleme unsere Tore zu schießen.”

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