Nach dem fulminanten Start-Wochenende in der Gruppe Nord-Ost mit 26 Volltreffern in drei Spielen (!) feiert am Samstag die Gruppe West in der Ö Eishockey Liga ihren mit Spannung erwarteten Saison-Auftakt. Meister WSG Swarovski Wattens – Penguins und SC SAMINA Hohenems gelten auch in der kommenden Spielzeit als Titelfavoriten. Neu dabei ist die VEU Feldkirch, die nicht nur für Derbystimmung in Vorarlberg sondern auch für viel Aufmerksamkeit in der ÖEL sorgen wird. In der Gruppe Nord-Ost steht schon der zweite Spieltag auf dem Programm. Kann das UHT Dukes Graz gegen den EV Zeltweg – Murtal Lions die Tabellenführung verteidigen? Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

Standesgemäß eröffnet Meister WSG Swarovksi Wattens – Penguins den Grunddurchgang im Westen und ist auswärts beim HC Kufstein Dragons zu Gast. Kufstein hatte in der Premierensaison die Playoff-Teilnahme knapp verpasst und hat deshalb als klares Ziel den Playoff-Einzug definiert. Die Dragons aus der Festungsstadt haben für dieses Ziel ihren Kader punktuell und sehr zielgerichtet verstärkt. Mit Florian Eder und Manuel Eder sind zwei Eigenbauspieler aus der Alps Hockey League zurückgekommen. Für Manuel Eder ist die Saison jedoch nach einem in einem Preseason-Spiel erlittenen Kreuzbandriss schon vorbei bevor sie noch angefangen hat. Neu im Kader sind mit Martin Kosnar und David Hrazdira auch zwei Importspieler aus Tschechien, beide sollen im Kufsteiner Angriff für mehr Offensivpower sorgen. Penguins Head Coach Jaro Betka will mit seiner Truppe im Alpenstadion erneut für tolle Eishockey-Auftritte sorgen und gibt als Ziele das Finale und die Titelverteidigung aus. Für den Auftakt in der Eisarena Kufstein erwartet der Wattener Erfolgstrainer starke und hart kämpfende Dragons.

Ivo Novotny, Head Coach HC Kufstein: “Die Mannschaft hat gut trainiert und drei von fünf Testspielen gewonnen. Sehr bitter ist der Ausfall von Manuel Eder für uns. Wir werden ihn nicht mit gleicher Qualität ersetzen können. Jetzt wird es Zeit, dass es endlich los geht, man merkt mittlerweile bei dem ein oder anderen Spieler, dass die Motivation für die Pre-Season abnimmt und das Verlangen nach richtigen Matches steigt. Ich freue mich auf das Spiel gegen Wattens. Sie haben eine sehr gute und routinierte Mannschaft. Das wird sicher nicht einfach, aber ich glaube wir haben eine gute Chance.”

Jaro Betka, Head Coach WSG Swarovski Wattens – Penguins: “Unser Ziel in diesem Jahr ist wiederum, das so treue Publikum unserer Pinguine mit tollem Eishockey zu begeistern! Wir möchten unbedingt wieder ins ÖEL-Finale kommen und dabei unseren Titel verteidigen. Wir haben uns mit den zwei jungen Spielern David Lupinski und Valentin Hammerle sowie einem alten Bekannten in Wattens, Heimkehrer Julian Jagersbacher, namhaft und punktuell großartig verstärkt. Diese Neuen werden einen guten Eishockey-Spirit in die Mannschaft bringen, davon bin ich überzeugt. Kufstein wird wieder ein sehr harter Gegner werden, meine Priorität ist aber fair spielen und gewinnen!”

VEU Feldkirch startet gegen EHC Crocodiles Kundl ins ÖEL-Abenteuer 

Für viel Aufmerksamkeit in der Ö Eishockey Liga sorgt der Einstieg der VEU Feldkirch. Der Traditionsverein aus dem Ländle hat seinen Premieren-Auftritt in der Eisarena Kundl gegen den EHC Crocodiles Kundl. Die Vorarlberger Eishockey Union bringt viel Flair und österreichische Eishockeygeschichte in die ÖEL. Spiele in der Vorarlberghalle sind für jedes Eishockeyteam etwas Besonderes, vor allem das Ländle-Derby gegen den SC Hohenems verspricht Emotionen und Eishockey-Leidenschaft pur. Head Coach Thomas Sticha möchte mit seiner sehr jungen Mannschaft in der ÖEL Fuß fassen und das Team kontinuierlich weiterentwickeln. Die Crocodiles aus Kundl gehen erneut mit dem Ziel in die Saison, das überregionale Playoff zu erreichen. In der ersten Spielzeit scheiterte das Team vom finnischen Head Coach Mika Pertillä erst im Viertelfinale am 1. EHC Althofen. Weil in der Eisarena Kundl erst spät die neue Eisauflage produziert wurde, nahm das Team in der Vorbereitung Eiszeiten in Kitzbühel und Telfs und muss einen Trainingsrückstand aufholen.

Gerhard Maier, Obmann EHC Crocodiles Kundl: “Unser Saisonziel ist das Erreichen der Playoff-Plätze, was sicherlich kein leichtes Unterfangen sein wird. Wir haben zehn Abgänge mit vielen jungen Spielern nachbesetzt, wir müssen uns daher innerhalb der Mannschaft erst noch finden. Durch die Tatsache, dass wir noch einen enormen Trainingsrückstand gegenüber den Gästen haben, sind wir eher Außenseiter. Jedoch hoffen wir, dass wir unseren Heimvorteil nutzen können.”

Thomas Sticha, Head Coach VEU Feldkirch: “Die Stimmung im Team ist gut und es freuen sich schon alle auf den Start in die ÖEL, im Umfeld höre ich durchwegs positives Feedback. Dass es keine leichte Saison wird, bei dem wir sicher auch das eine oder andere Mal Lehrgeld bezahlen werden, ist klar, aber das wissen die Jungs und das weiß auch das Trainerteam. Am wichtigsten ist es, dass wir uns weiterentwickeln und die nächste Stufe nehmen. Man darf nicht vergessen, dass wir mit einem Großteil der Mannschaft letztes Jahr noch in der österreichischen U18 Meisterschaft gespielt haben. Die Weiterentwicklung von jungen Spielern ist wichtig und da helfen die „älteren“ Spieler in der Mannschaft auch mit. Wir wollen in dieser Saison auch Spiele gewinnen und nicht nur Punktelieferant sein. Leicht wird es uns aber sicher nicht gemacht. Mein Ziel ist es, dass am Ende der Saison eine Verbesserung hinsichtlich der einzelnen Spieler, sowie auch in unserem Spielsystem ersichtlich sein wird.”

Titelmitfavorit SC SAMINA Hohenems empfängt am Sonntag die Junghaie aus Innsbruck

Mitfavorit SC SAMINA Hohenems erwartet am Sonntag im Eisstadion Herrenried die Junghaie des HC TIWAG Innsbruck II. Mit den Innsbruckern gastiert ein junges, ambitioniertes Team im Hohenemser Herrenriedstadion. Die Haie von Coach Werner Strele stehen bereits mitten in der Meisterschaft der U20-Liga und kommen eingespielt ins Ländle. Nach der letztjährigen Premierensaison, in welcher die Hohenemser den Grunddurchgang ohne Niederlage beendeten, ist das Ziel für die Emser in der Ö Eishockey Liga klar das Finale. Und durch den Einstieg der VEU Feldkirch freuen sich die Steinböcke auf brisante Derbys.

Bernd Schmidle, Head Coach SC SAMINA Hohenems: “Es wird natürlich darauf ankommen, in welcher Besetzung die Tiroler kommen, trotzdem sehe ich uns als klaren Favoriten. Mit Janik Heisig und Jonas Meschnig haben wir dazu auch zwei junge Spieler bekommen, die sich natürlich noch beweisen müssen. Derbys im Ländle sind natürlich immer etwas Besonderes und bringen sicher auch eine tolle Kulisse mit sich.”

Andreas Sarg, Assistant Coach HC TIWAG Innsbruck – Die Haie II: “Für unsere jungen Spieler ist die ÖEL natürlich eine besondere Herausforderung. Viele Tiroler- bzw. Westderbys, viele Zuschauer und dann noch das Messen im Erwachseneneishockey – sie können nur profitieren. Natürlich wollen wir erfolgreich spielen, aber das ist strenggenommen zweitrangig. Unsere Aufgabe ist es, die jungen Cracks Schritt für Schritt an die erste Mannschaft heranzuführen und künftig noch mehr Tiroler Spieler mit Haie-Genen in die Kampfmannschaft zu bringen. Ich sehe sehr viel Potential und Talent in diesem Team. Wir werden eine Mannschaft sein, die mitspielen, mithalten und auch überraschen wird!”

Gruppe Nord-Ost: WEV fordert Vizemeister Kapfenberg

Nach dem 7:4-Auftaktsieg gegen den ATSE Graz am vergangenen Samstag geht es für Vizemeister Kapfenberger SV gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter. Am kommenden Wochenende empfangen die Kängurus in einem Duell der Sieger des ersten Spieltages den Wiener Eislauf-Verein. Die Wiener kommen nach dem hart umkämpften 6:5-Overtimesieg nach fünfmaligem Rückstand in Zeltweg gegen die Murtal Lions mit ordentlich viel Selbstvertrauen in die Stahlstadt. Aufpassen müssen die Gäste vor allem auf KSV-Goalgetter Florian Hoppl, der beim Auftakt ein Sechs-Punkte-Spiel (3 Tore, 3 Assists) ablieferte.

Kris Reinthaler, Spielertrainer Kapfenberger Kängurus: “Wir haben gegen den ATSE Graz nicht sehr gut begonnen, haben nur reagiert, anstatt zu agieren und haben uns nach dem Rückstand sehr schwer getan um rauszukommen. Aber mit einigen Linienumstellungen und dem Timeout, sowie dem schnellen Anschlusstreffer sind wir wieder besser reingekommen und konnten das Spiel letztendlich gewinnen. Der WEV hat heuer eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr hart arbeitet, das hat man beim Gösser Cup schon gesehen, das ist jetzt mit dem Sieg gegen Zeltweg bestätigt worden. Wir müssen auf alle Fälle unser bestes Eishockey zeigen und das über 60 Minuten, sonst werden wir uns wieder sehr schwertun.”

Mario Kubeczka, Spielertrainer WEV: “Uns war klar, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, um den EV Zeltweg – Murtal Lions vor den eigenen Fans zu schlagen. Wir sind fünfmal in Rückstand geraten, haben aber immer an uns geglaubt und weiter gemacht. Unser Zusammenhalt sowie unsere konstante Spielweise hat uns am Ende den Sieg gebracht. Da der Umbruch in unserem Team in vollem Gange ist, müssen wir noch an einigen Schrauben drehen, um unser Spiel zu verbessern. Ich denke, wenn wir unser Spiel konsequent durchziehen und hart am Mann sind, können wir die KSV ärgern. Wir müssen versuchen, ihre Schlüsselspieler unter Kontrolle zu bringen und das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten.”

Sharks Gmunden erwarten den ATSE Graz

Für den UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden steht nach der überraschenden 0:4-Niederlage gegen ÖEL-Debütant UHT Dukes Graz beim ersten Heim-Auftritt im Haifischbecken am Traunsee Wiedergutmachung an. Zu Gast in der Eishalle Gmunden ist der ATSE Graz, der in der ersten Runde gegen Kapfenberg lange führte, am Ende aber eine 4:7-Niederlage hinnehmen musste.

Thomas Schatzl, Obmann UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden: “Wir hoffen, dass die Halle fürs erste Heimspiel gut gefüllt ist und es wird sicher ein anderes Spiel, da der ATSE ältere routinierte Spieler im Kader hat. Bei den Dukes ist viel mit Tempo gespielt worden, darauf mussten wir uns im ersten Drittel erst einstellen. Wir hoffen, unser Goalie Rudi Hummel ist nach seiner Verletzung wieder fit. Außerdem müssen wir treffen, das war gegen die Dukes nicht der Fall, obwohl wir weit mehr Schüsse hatten.”

Rupert Strohmeier, Spielertrainer ATSE Graz: “Das Spiel gegen die KSV hat uns eindrucksvoll gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen, auch wenn schon einige Dinge gut funktionierten. Mit Gmunden wartet am kommenden Wochenende gleich die nächste schwere Herausforderung auf uns. Auch wenn die Sharks im ersten Spiel doch überraschend klar verloren haben, wartet in Gmunden definitiv ein anderer Gegner auf uns. Natürlich wäre ein Erfolgserlebnis gut und für das Selbstvertrauen wichtig, daher werden wir auch alles daransetzen, einen Dreier einzufahren, jedoch muss man der Mannschaft Zeit geben, da es noch eine Weile brauchen wird, bis alle Mechanismen perfekt greifen.”

Tabellenführer UHT Dukes Graz tritt gegen EV Zeltweg – Murtal Lions an 

So stellt man sich als Neuling in der Liga vor. Das UHT Dukes Graz zeigte beim klaren 4:0-Sieg im Merkur Eisstadion Graz gegen die Sharks Gmunden, dass mit ihm in seiner Premieren-Saison zu rechnen ist. Mit gutem Tempo und Effizienz vor dem gegnerischen Tor feierte das Team von Head Coach Jurica Bednjanec einen gelungenen Saisonstart, bei dem Goalie Gernot Fally 32 Schüsse parieren und gleich mit einem Shutout glänzen konnte. Nun kommt der EV Zeltweg – Murtal Lions in die Murstadt. Die Löwen führten gegen den WEV fünf Mal, verließen jedoch nach der Verlängerung als Verlierer das Eis in der Aichfeldhalle.

Jurica Bednjanec, Head Coach UHT Dukes Graz: “Mit einem Sieg in die Saison zu starten, ist Jedermanns Wunsch. Allerdings wäre ich fehl am Platz, wenn ich nichts auszusetzen hätte. Wir haben noch einige Hausaufgaben zu machen. Gegen die favorisierten Zeltweger werden wir unser Bestes geben und so gut vorbereitet wie möglich in das Spiel starten. Wir freuen uns auf das Wochenende und hoffen auf viele Fans!”

Christian Mayerl, Obmann EV Zeltweg – Murtal Lions: “Die Niederlage in der Overtime war wirklich unglücklich, aber wir hatten mehrere sehr gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben und das ist uns auf den Kopf gefallen. Leider waren wir in der OT mit den Kräften am Ende, aber die Moral hat absolut gestimmt. Am Samstag erwarten wir uns eine junge, aktive Mannschaft, die schwierig zu bespielen sein wird. Bei mehr Effizienz hoffen wir doch, was mitnehmen zu können. Unterschätzen werden wir die Dukes auf keinen Fall, das Shutout gegen Gmunden ist Warnung genug. Mit der richtigen Portion Härte, guten Entscheidungen am Eis und dem Löwenherz in der Brust wollen wir den Dukes das Leben so schwer wie möglich machen. Vielleicht kehrt der eine oder andere verletzte Spieler schon wieder ins Line-up zurück, dann sind wir auch etwas breiter aufgestellt, was die Aufgabe erleichtern sollte. Die Liga scheint eng zu werden, Kleinigkeiten werden entscheiden und an denen arbeiten wir in dieser Woche!”

1. Spieltag Gruppe West

HC Kufstein vs. WSG Swarovski Wattens – Penguins
Sa., 15. Oktober 2022, 17:35 Uhr, Eisarena Kufstein

EHC Crocodiles Kundl vs. VEU Feldkirch
Sa., 15. Oktober 2022, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl

SC Hohenems vs. HC TIWAG Innsbruck – Die Haie II
So., 16. Oktober 2022, 17:30 Uhr, Eisstadion Herrenried Hohenems

Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

2. Spieltag Gruppe Nord-Ost

UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden vs. ATSE Graz
Sa., 15. Oktober 2022, 18:15 Uhr, Eishalle Gmunden

Kapfenberger SV vs. Wiener Eislauf-Verein
Sa., 15. Oktober 2022, 19:00 Uhr, Stadthalle Kapfenberg

UHT Dukes Graz vs. EV Zeltweg – Murtal Lions
Sa., 15. Oktober 2022, 19:15 Uhr, Merkur Eisstadion Graz

Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

 

 

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Nach dem fulminanten Start-Wochenende in der Gruppe Nord-Ost mit 26 Volltreffern in drei Spielen (!) feiert am Samstag die Gruppe West in der Ö Eishockey Liga ihren mit Spannung erwarteten Saison-Auftakt. Meister WSG Swarovski Wattens – Penguins und SC SAMINA Hohenems gelten auch in der kommenden Spielzeit als Titelfavoriten. Neu dabei ist die VEU Feldkirch, die nicht nur für Derbystimmung in Vorarlberg sondern auch für viel Aufmerksamkeit in der ÖEL sorgen wird. In der Gruppe Nord-Ost steht schon der zweite Spieltag auf dem Programm. Kann das UHT Dukes Graz gegen den EV Zeltweg – Murtal Lions die Tabellenführung verteidigen? Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

Standesgemäß eröffnet Meister WSG Swarovksi Wattens – Penguins den Grunddurchgang im Westen und ist auswärts beim HC Kufstein Dragons zu Gast. Kufstein hatte in der Premierensaison die Playoff-Teilnahme knapp verpasst und hat deshalb als klares Ziel den Playoff-Einzug definiert. Die Dragons aus der Festungsstadt haben für dieses Ziel ihren Kader punktuell und sehr zielgerichtet verstärkt. Mit Florian Eder und Manuel Eder sind zwei Eigenbauspieler aus der Alps Hockey League zurückgekommen. Für Manuel Eder ist die Saison jedoch nach einem in einem Preseason-Spiel erlittenen Kreuzbandriss schon vorbei bevor sie noch angefangen hat. Neu im Kader sind mit Martin Kosnar und David Hrazdira auch zwei Importspieler aus Tschechien, beide sollen im Kufsteiner Angriff für mehr Offensivpower sorgen. Penguins Head Coach Jaro Betka will mit seiner Truppe im Alpenstadion erneut für tolle Eishockey-Auftritte sorgen und gibt als Ziele das Finale und die Titelverteidigung aus. Für den Auftakt in der Eisarena Kufstein erwartet der Wattener Erfolgstrainer starke und hart kämpfende Dragons.

Ivo Novotny, Head Coach HC Kufstein: “Die Mannschaft hat gut trainiert und drei von fünf Testspielen gewonnen. Sehr bitter ist der Ausfall von Manuel Eder für uns. Wir werden ihn nicht mit gleicher Qualität ersetzen können. Jetzt wird es Zeit, dass es endlich los geht, man merkt mittlerweile bei dem ein oder anderen Spieler, dass die Motivation für die Pre-Season abnimmt und das Verlangen nach richtigen Matches steigt. Ich freue mich auf das Spiel gegen Wattens. Sie haben eine sehr gute und routinierte Mannschaft. Das wird sicher nicht einfach, aber ich glaube wir haben eine gute Chance.”

Jaro Betka, Head Coach WSG Swarovski Wattens – Penguins: “Unser Ziel in diesem Jahr ist wiederum, das so treue Publikum unserer Pinguine mit tollem Eishockey zu begeistern! Wir möchten unbedingt wieder ins ÖEL-Finale kommen und dabei unseren Titel verteidigen. Wir haben uns mit den zwei jungen Spielern David Lupinski und Valentin Hammerle sowie einem alten Bekannten in Wattens, Heimkehrer Julian Jagersbacher, namhaft und punktuell großartig verstärkt. Diese Neuen werden einen guten Eishockey-Spirit in die Mannschaft bringen, davon bin ich überzeugt. Kufstein wird wieder ein sehr harter Gegner werden, meine Priorität ist aber fair spielen und gewinnen!”

VEU Feldkirch startet gegen EHC Crocodiles Kundl ins ÖEL-Abenteuer 

Für viel Aufmerksamkeit in der Ö Eishockey Liga sorgt der Einstieg der VEU Feldkirch. Der Traditionsverein aus dem Ländle hat seinen Premieren-Auftritt in der Eisarena Kundl gegen den EHC Crocodiles Kundl. Die Vorarlberger Eishockey Union bringt viel Flair und österreichische Eishockeygeschichte in die ÖEL. Spiele in der Vorarlberghalle sind für jedes Eishockeyteam etwas Besonderes, vor allem das Ländle-Derby gegen den SC Hohenems verspricht Emotionen und Eishockey-Leidenschaft pur. Head Coach Thomas Sticha möchte mit seiner sehr jungen Mannschaft in der ÖEL Fuß fassen und das Team kontinuierlich weiterentwickeln. Die Crocodiles aus Kundl gehen erneut mit dem Ziel in die Saison, das überregionale Playoff zu erreichen. In der ersten Spielzeit scheiterte das Team vom finnischen Head Coach Mika Pertillä erst im Viertelfinale am 1. EHC Althofen. Weil in der Eisarena Kundl erst spät die neue Eisauflage produziert wurde, nahm das Team in der Vorbereitung Eiszeiten in Kitzbühel und Telfs und muss einen Trainingsrückstand aufholen.

Gerhard Maier, Obmann EHC Crocodiles Kundl: “Unser Saisonziel ist das Erreichen der Playoff-Plätze, was sicherlich kein leichtes Unterfangen sein wird. Wir haben zehn Abgänge mit vielen jungen Spielern nachbesetzt, wir müssen uns daher innerhalb der Mannschaft erst noch finden. Durch die Tatsache, dass wir noch einen enormen Trainingsrückstand gegenüber den Gästen haben, sind wir eher Außenseiter. Jedoch hoffen wir, dass wir unseren Heimvorteil nutzen können.”

Thomas Sticha, Head Coach VEU Feldkirch: “Die Stimmung im Team ist gut und es freuen sich schon alle auf den Start in die ÖEL, im Umfeld höre ich durchwegs positives Feedback. Dass es keine leichte Saison wird, bei dem wir sicher auch das eine oder andere Mal Lehrgeld bezahlen werden, ist klar, aber das wissen die Jungs und das weiß auch das Trainerteam. Am wichtigsten ist es, dass wir uns weiterentwickeln und die nächste Stufe nehmen. Man darf nicht vergessen, dass wir mit einem Großteil der Mannschaft letztes Jahr noch in der österreichischen U18 Meisterschaft gespielt haben. Die Weiterentwicklung von jungen Spielern ist wichtig und da helfen die „älteren“ Spieler in der Mannschaft auch mit. Wir wollen in dieser Saison auch Spiele gewinnen und nicht nur Punktelieferant sein. Leicht wird es uns aber sicher nicht gemacht. Mein Ziel ist es, dass am Ende der Saison eine Verbesserung hinsichtlich der einzelnen Spieler, sowie auch in unserem Spielsystem ersichtlich sein wird.”

Titelmitfavorit SC SAMINA Hohenems empfängt am Sonntag die Junghaie aus Innsbruck

Mitfavorit SC SAMINA Hohenems erwartet am Sonntag im Eisstadion Herrenried die Junghaie des HC TIWAG Innsbruck II. Mit den Innsbruckern gastiert ein junges, ambitioniertes Team im Hohenemser Herrenriedstadion. Die Haie von Coach Werner Strele stehen bereits mitten in der Meisterschaft der U20-Liga und kommen eingespielt ins Ländle. Nach der letztjährigen Premierensaison, in welcher die Hohenemser den Grunddurchgang ohne Niederlage beendeten, ist das Ziel für die Emser in der Ö Eishockey Liga klar das Finale. Und durch den Einstieg der VEU Feldkirch freuen sich die Steinböcke auf brisante Derbys.

Bernd Schmidle, Head Coach SC SAMINA Hohenems: “Es wird natürlich darauf ankommen, in welcher Besetzung die Tiroler kommen, trotzdem sehe ich uns als klaren Favoriten. Mit Janik Heisig und Jonas Meschnig haben wir dazu auch zwei junge Spieler bekommen, die sich natürlich noch beweisen müssen. Derbys im Ländle sind natürlich immer etwas Besonderes und bringen sicher auch eine tolle Kulisse mit sich.”

Andreas Sarg, Assistant Coach HC TIWAG Innsbruck – Die Haie II: “Für unsere jungen Spieler ist die ÖEL natürlich eine besondere Herausforderung. Viele Tiroler- bzw. Westderbys, viele Zuschauer und dann noch das Messen im Erwachseneneishockey – sie können nur profitieren. Natürlich wollen wir erfolgreich spielen, aber das ist strenggenommen zweitrangig. Unsere Aufgabe ist es, die jungen Cracks Schritt für Schritt an die erste Mannschaft heranzuführen und künftig noch mehr Tiroler Spieler mit Haie-Genen in die Kampfmannschaft zu bringen. Ich sehe sehr viel Potential und Talent in diesem Team. Wir werden eine Mannschaft sein, die mitspielen, mithalten und auch überraschen wird!”

Gruppe Nord-Ost: WEV fordert Vizemeister Kapfenberg

Nach dem 7:4-Auftaktsieg gegen den ATSE Graz am vergangenen Samstag geht es für Vizemeister Kapfenberger SV gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter. Am kommenden Wochenende empfangen die Kängurus in einem Duell der Sieger des ersten Spieltages den Wiener Eislauf-Verein. Die Wiener kommen nach dem hart umkämpften 6:5-Overtimesieg nach fünfmaligem Rückstand in Zeltweg gegen die Murtal Lions mit ordentlich viel Selbstvertrauen in die Stahlstadt. Aufpassen müssen die Gäste vor allem auf KSV-Goalgetter Florian Hoppl, der beim Auftakt ein Sechs-Punkte-Spiel (3 Tore, 3 Assists) ablieferte.

Kris Reinthaler, Spielertrainer Kapfenberger Kängurus: “Wir haben gegen den ATSE Graz nicht sehr gut begonnen, haben nur reagiert, anstatt zu agieren und haben uns nach dem Rückstand sehr schwer getan um rauszukommen. Aber mit einigen Linienumstellungen und dem Timeout, sowie dem schnellen Anschlusstreffer sind wir wieder besser reingekommen und konnten das Spiel letztendlich gewinnen. Der WEV hat heuer eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr hart arbeitet, das hat man beim Gösser Cup schon gesehen, das ist jetzt mit dem Sieg gegen Zeltweg bestätigt worden. Wir müssen auf alle Fälle unser bestes Eishockey zeigen und das über 60 Minuten, sonst werden wir uns wieder sehr schwertun.”

Mario Kubeczka, Spielertrainer WEV: “Uns war klar, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, um den EV Zeltweg – Murtal Lions vor den eigenen Fans zu schlagen. Wir sind fünfmal in Rückstand geraten, haben aber immer an uns geglaubt und weiter gemacht. Unser Zusammenhalt sowie unsere konstante Spielweise hat uns am Ende den Sieg gebracht. Da der Umbruch in unserem Team in vollem Gange ist, müssen wir noch an einigen Schrauben drehen, um unser Spiel zu verbessern. Ich denke, wenn wir unser Spiel konsequent durchziehen und hart am Mann sind, können wir die KSV ärgern. Wir müssen versuchen, ihre Schlüsselspieler unter Kontrolle zu bringen und das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten.”

Sharks Gmunden erwarten den ATSE Graz

Für den UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden steht nach der überraschenden 0:4-Niederlage gegen ÖEL-Debütant UHT Dukes Graz beim ersten Heim-Auftritt im Haifischbecken am Traunsee Wiedergutmachung an. Zu Gast in der Eishalle Gmunden ist der ATSE Graz, der in der ersten Runde gegen Kapfenberg lange führte, am Ende aber eine 4:7-Niederlage hinnehmen musste.

Thomas Schatzl, Obmann UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden: “Wir hoffen, dass die Halle fürs erste Heimspiel gut gefüllt ist und es wird sicher ein anderes Spiel, da der ATSE ältere routinierte Spieler im Kader hat. Bei den Dukes ist viel mit Tempo gespielt worden, darauf mussten wir uns im ersten Drittel erst einstellen. Wir hoffen, unser Goalie Rudi Hummel ist nach seiner Verletzung wieder fit. Außerdem müssen wir treffen, das war gegen die Dukes nicht der Fall, obwohl wir weit mehr Schüsse hatten.”

Rupert Strohmeier, Spielertrainer ATSE Graz: “Das Spiel gegen die KSV hat uns eindrucksvoll gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen, auch wenn schon einige Dinge gut funktionierten. Mit Gmunden wartet am kommenden Wochenende gleich die nächste schwere Herausforderung auf uns. Auch wenn die Sharks im ersten Spiel doch überraschend klar verloren haben, wartet in Gmunden definitiv ein anderer Gegner auf uns. Natürlich wäre ein Erfolgserlebnis gut und für das Selbstvertrauen wichtig, daher werden wir auch alles daransetzen, einen Dreier einzufahren, jedoch muss man der Mannschaft Zeit geben, da es noch eine Weile brauchen wird, bis alle Mechanismen perfekt greifen.”

Tabellenführer UHT Dukes Graz tritt gegen EV Zeltweg – Murtal Lions an 

So stellt man sich als Neuling in der Liga vor. Das UHT Dukes Graz zeigte beim klaren 4:0-Sieg im Merkur Eisstadion Graz gegen die Sharks Gmunden, dass mit ihm in seiner Premieren-Saison zu rechnen ist. Mit gutem Tempo und Effizienz vor dem gegnerischen Tor feierte das Team von Head Coach Jurica Bednjanec einen gelungenen Saisonstart, bei dem Goalie Gernot Fally 32 Schüsse parieren und gleich mit einem Shutout glänzen konnte. Nun kommt der EV Zeltweg – Murtal Lions in die Murstadt. Die Löwen führten gegen den WEV fünf Mal, verließen jedoch nach der Verlängerung als Verlierer das Eis in der Aichfeldhalle.

Jurica Bednjanec, Head Coach UHT Dukes Graz: “Mit einem Sieg in die Saison zu starten, ist Jedermanns Wunsch. Allerdings wäre ich fehl am Platz, wenn ich nichts auszusetzen hätte. Wir haben noch einige Hausaufgaben zu machen. Gegen die favorisierten Zeltweger werden wir unser Bestes geben und so gut vorbereitet wie möglich in das Spiel starten. Wir freuen uns auf das Wochenende und hoffen auf viele Fans!”

Christian Mayerl, Obmann EV Zeltweg – Murtal Lions: “Die Niederlage in der Overtime war wirklich unglücklich, aber wir hatten mehrere sehr gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben und das ist uns auf den Kopf gefallen. Leider waren wir in der OT mit den Kräften am Ende, aber die Moral hat absolut gestimmt. Am Samstag erwarten wir uns eine junge, aktive Mannschaft, die schwierig zu bespielen sein wird. Bei mehr Effizienz hoffen wir doch, was mitnehmen zu können. Unterschätzen werden wir die Dukes auf keinen Fall, das Shutout gegen Gmunden ist Warnung genug. Mit der richtigen Portion Härte, guten Entscheidungen am Eis und dem Löwenherz in der Brust wollen wir den Dukes das Leben so schwer wie möglich machen. Vielleicht kehrt der eine oder andere verletzte Spieler schon wieder ins Line-up zurück, dann sind wir auch etwas breiter aufgestellt, was die Aufgabe erleichtern sollte. Die Liga scheint eng zu werden, Kleinigkeiten werden entscheiden und an denen arbeiten wir in dieser Woche!”

1. Spieltag Gruppe West

HC Kufstein vs. WSG Swarovski Wattens – Penguins
Sa., 15. Oktober 2022, 17:35 Uhr, Eisarena Kufstein

EHC Crocodiles Kundl vs. VEU Feldkirch
Sa., 15. Oktober 2022, 19:30 Uhr, Eisarena Kundl

SC Hohenems vs. HC TIWAG Innsbruck – Die Haie II
So., 16. Oktober 2022, 17:30 Uhr, Eisstadion Herrenried Hohenems

Die Spiele der ÖEL werden auf der neuen Livestreaming-Plattform des Österreichischen Eishockeyverbandes unter LIVE.eishockey.at gezeigt.

2. Spieltag Gruppe Nord-Ost

UEHV RAUCH Technology Sharks Gmunden vs. ATSE Graz
Sa., 15. Oktober 2022, 18:15 Uhr, Eishalle Gmunden

Kapfenberger SV vs. Wiener Eislauf-Verein
Sa., 15. Oktober 2022, 19:00 Uhr, Stadthalle Kapfenberg

UHT Dukes Graz vs. EV Zeltweg – Murtal Lions
Sa., 15. Oktober 2022, 19:15 Uhr, Merkur Eisstadion Graz

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