Zum ersten Mal in der neuen Saison trafen die Steinbach Black Wings Linz am Freitagabend auf den amtierenden Meister, den EC Red Bull Salzburg. Nachdem vor dem Beginn des ersten Drittels noch der Kapitän der Linzer, Brian Lebler, für seinen 500. Scorerpunkt geehrt wurde, übernahmen dann im Startdrittel von Anfang an die Gäste das Kommando. Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten bereits der erste Treffer der Gäste: Paul Stapelfeldt zielte auf das Tor von Tirronen, die Scheibe kullerte über den Linzer Schlussmann und kam neben diesem knapp vor der Torlinie zum Liegen. Peter Hochkofler, der direkt sich direkt vor dem Linzer Schlussmann platziert hatte, konnte die Scheibe schließlich zum 0:1 ins Tor bugsieren. (2. Minute). In derselben Manier machten die Salzburger, die mit hartem Forecheck brillierten, auch anschließend weiter. Immer wieder kreierten sie gefährliche Situationen, während auf der Seite der Hausherren Chancen eher Mangelware darstellten. Erst nach rund neun gespielten Minuten sollte eine erste Möglichkeit der Linzer entstehen: Haga versuchte vor dem Ex-Schlussmann der Linzer, David Kickert, einen Pass entscheidend abzufälschen. Das Spiel musste jedoch wegen hohen Stockes abgepfiffen werden, die Chancen somit vertan. Wenig später dann die erste richtig große Torchance der Black Wings: Romig versuchte es mit dem Handgelenksschuss, fand in Kickert aber seinen Meister.

David Kickert: “Es war eine unglaubliche Stimmung von Anfang an. Ich glaube in der ganzen Liga gibt es keine Stimmung so wie hier in Linz. Mich freut es, dass es der Mannschaft wieder gut geht und das Eishockey wieder lebt. Die Linzer haben das ganze Spiel über sehr viel Druck gemacht. Sie sind viel Eis gelaufen und haben Druck ausgeübt. Aber meine Vordermänner sind gut gestanden. Wir haben uns vor dem Wochenende vorgenommen die beiden Spiele zu gewinnen und an der Tabellenspitze zu stehen. Jetzt haben wir mal eines gewonnen.”

Linzer kämpften sich in einem hitzigen Mitteldrittel zurück

Während der erste Abschnitt unbestritten auf das Konto der Gäste ging, zeigten die Linzer im Mittelabschnitt wesentlich mehr Präsenz. Bereits zu Beginn testeten die Oberösterreicher Kickert mehrfach, blieben mit ihren Versuchen von außen aber zu ungefährlich. Nach etwas mehr als sechs Minuten waren es die Gäste, die am zweiten Treffer kratzten: Nur knapp zischte der Puck an Tirronen vorbei, der hier bereits geschlagen gewesen wäre. Salzburg zeigte sich zwar auch im Mittelabschnitt druckvoll, dennoch schafften es die Hausherren nun besser, ins Angriffsdrittel vorzudringen.

Schließlich sollte die große Möglichkeit für die Black Wings im ersten Powerplay für die Gastgeber folgen: Nachdem zunächst Harnisch hinaus muss, folgte diesem wenig später auch Nissner. Die Linzer, die nun hartnäckig um den Ausgleichstreffer kämpften, mussten aber bis kurz vor Ende der Überzahl auf den hart erarbeiteten Lohn warten. Zwei Sekunden trennten die Salzburger noch von ihrem fünften Spieler, als Andreas Kristler den Pass durch die Mitte eiskalt zum Ausgleich verwerten konnte und die 3649 Anhänger in der Linz AG EIsarena endlich jubeln ließ. (31. Minute)

Linzer wollen nachlegen

Damit aber noch nicht genug: die nun mit Aufwind spielenden Linzer versuchten prompt, nachzulegen: Shawn St-Amant erkämpfte sich die Scheibe, wurde auf dem Weg zum Tor aber gelegt und entscheidend bei seinem Abschluss gehindert. In der Folge wurde der Ton ruppiger und es folgten zahlreiche Nettigkeiten zwischen den beiden Teams. Schließlich sollte der Mittelabschnitt aber noch einmal bitter werden: Nachdem die Black Wins ein weiteres Powerplay nicht nutzen konnten, netzten die Gäste kurz nach dem Ablauf ihres Unterzahlspiels ein: Im Zuge eines Konters war es Genoway, der die Scheibe noch im Fallen zur erneuten Führung verwerten konnte. Linz zeigte sich aber auch in den Schlussminuten des Mitteldrittels angriffslustig: 28,3 Sekunden vor Schluss herrschte einmal mehr viel Verkehr vor dem Tor von Kickert. Lebler und St-Amant scheiterten mit ihren Versuchen aber knapp.

Salzburg entscheidet Match im Schlussdrittel für sich

Die verbleibenden Sekunden des Powerplays konnten die Black Wings im Schlussabschnitt daraufhin zwar nicht für sich nutzen, dennoch kämpften die Mannen von Headcoach Philipp Lukas weiter tapfer und beschäftigten Goalie Kickert. Nach nicht einmal zwei Minuten im letzten Abschnitt wäre es beinahe an Kapitän Lebler gewesen, aufzuschließen: Dieser kam aus kurzer Distanz zentral vor Kickert zum Abschluss. Einmal machte dieser die Chance der Linzer an diesem Abend jedoch zunichte. Auch auf der anderen Seite ist es Goalie Tirronen, der im Fortlauf des Drittels für wichtige Saves sorgte: So etwa bereits in der 45. Minute, als Robertson auf Harnisch passte und der Linzer Schlussmann mit dem Fanghandschuh zur Stelle war.

Anstelle von Toren folgten im Schlussabschnitt immer wieder Emotionen am Eis und es kam zu kleinen Rangeleien. Bis zum nächsten Tor sollte es bis etwas mehr als sechs Minuten vor Schluss dauern: Zunächst war es Robertson, der einen Schuss auf Tirronen abfeuerte. Dieser ließ den Rebound zu und wurde bestraft: Denn Paul Huber netzte unhaltbar zum 1:3 für die Gäste ein. (54. Minute). Nur drei Minuten später sollte der nächste Dämpfer für die Black Wings folgen. Nachdem Lucas Thaler wegen Haltens in die Box geschickt wurde, nahm Coach Lukas Tirronen aus dem Tor, um einen Zwei-Mann-Vorteil zu erhalten. Anstelle eines Treffers für die Gastgeber erzielte Peter Schneider die Vorentscheidung zum 1:4.

Schnetzer mit Ergebniskosmetik

Auch den Rest des Powerplays konnten die Stahlstädter nicht in Tore umwandeln und so ging es weiter hin und her, ehe knapp eineinhalb Minuten vor Schluss Ramón Schnetzer mit einem Schuss von der Blauen mit dem 2:4 noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte. Den Endstand erzielten wenige Augenblicke später erneut die Salzburger, die sich durch Peter Schneider einen 5:2 Erfolg an der Unteren Donaulände holten.

ICEHL
Black Wings Linz – Red Bull Salzburg 2:5 (0:1)(1:1)(1:3)
Torfolge: 0:1 Hochkofler (2.), 1:1 Kristler (31.PP), 1:2 Genoway (38.), 1:3 Huber P. (54.), 1:4 Schneider (57.SH), 2:4 Schnetzer (59.), 2:5 Schneider (60.PP)

hockeyreport.net / Presseaussendung Black Wings Linz

 

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David Kickert: “Es war eine unglaubliche Stimmung von Anfang an. Ich glaube in der ganzen Liga gibt es keine Stimmung so wie hier in Linz. Mich freut es, dass es der Mannschaft wieder gut geht und das Eishockey wieder lebt. Die Linzer haben das ganze Spiel über sehr viel Druck gemacht. Sie sind viel Eis gelaufen und haben Druck ausgeübt. Aber meine Vordermänner sind gut gestanden. Wir haben uns vor dem Wochenende vorgenommen die beiden Spiele zu gewinnen und an der Tabellenspitze zu stehen. Jetzt haben wir mal eines gewonnen.”

Linzer kämpften sich in einem hitzigen Mitteldrittel zurück

Während der erste Abschnitt unbestritten auf das Konto der Gäste ging, zeigten die Linzer im Mittelabschnitt wesentlich mehr Präsenz. Bereits zu Beginn testeten die Oberösterreicher Kickert mehrfach, blieben mit ihren Versuchen von außen aber zu ungefährlich. Nach etwas mehr als sechs Minuten waren es die Gäste, die am zweiten Treffer kratzten: Nur knapp zischte der Puck an Tirronen vorbei, der hier bereits geschlagen gewesen wäre. Salzburg zeigte sich zwar auch im Mittelabschnitt druckvoll, dennoch schafften es die Hausherren nun besser, ins Angriffsdrittel vorzudringen.

Schließlich sollte die große Möglichkeit für die Black Wings im ersten Powerplay für die Gastgeber folgen: Nachdem zunächst Harnisch hinaus muss, folgte diesem wenig später auch Nissner. Die Linzer, die nun hartnäckig um den Ausgleichstreffer kämpften, mussten aber bis kurz vor Ende der Überzahl auf den hart erarbeiteten Lohn warten. Zwei Sekunden trennten die Salzburger noch von ihrem fünften Spieler, als Andreas Kristler den Pass durch die Mitte eiskalt zum Ausgleich verwerten konnte und die 3649 Anhänger in der Linz AG EIsarena endlich jubeln ließ. (31. Minute)

Linzer wollen nachlegen

Damit aber noch nicht genug: die nun mit Aufwind spielenden Linzer versuchten prompt, nachzulegen: Shawn St-Amant erkämpfte sich die Scheibe, wurde auf dem Weg zum Tor aber gelegt und entscheidend bei seinem Abschluss gehindert. In der Folge wurde der Ton ruppiger und es folgten zahlreiche Nettigkeiten zwischen den beiden Teams. Schließlich sollte der Mittelabschnitt aber noch einmal bitter werden: Nachdem die Black Wins ein weiteres Powerplay nicht nutzen konnten, netzten die Gäste kurz nach dem Ablauf ihres Unterzahlspiels ein: Im Zuge eines Konters war es Genoway, der die Scheibe noch im Fallen zur erneuten Führung verwerten konnte. Linz zeigte sich aber auch in den Schlussminuten des Mitteldrittels angriffslustig: 28,3 Sekunden vor Schluss herrschte einmal mehr viel Verkehr vor dem Tor von Kickert. Lebler und St-Amant scheiterten mit ihren Versuchen aber knapp.

Salzburg entscheidet Match im Schlussdrittel für sich

Die verbleibenden Sekunden des Powerplays konnten die Black Wings im Schlussabschnitt daraufhin zwar nicht für sich nutzen, dennoch kämpften die Mannen von Headcoach Philipp Lukas weiter tapfer und beschäftigten Goalie Kickert. Nach nicht einmal zwei Minuten im letzten Abschnitt wäre es beinahe an Kapitän Lebler gewesen, aufzuschließen: Dieser kam aus kurzer Distanz zentral vor Kickert zum Abschluss. Einmal machte dieser die Chance der Linzer an diesem Abend jedoch zunichte. Auch auf der anderen Seite ist es Goalie Tirronen, der im Fortlauf des Drittels für wichtige Saves sorgte: So etwa bereits in der 45. Minute, als Robertson auf Harnisch passte und der Linzer Schlussmann mit dem Fanghandschuh zur Stelle war.

Anstelle von Toren folgten im Schlussabschnitt immer wieder Emotionen am Eis und es kam zu kleinen Rangeleien. Bis zum nächsten Tor sollte es bis etwas mehr als sechs Minuten vor Schluss dauern: Zunächst war es Robertson, der einen Schuss auf Tirronen abfeuerte. Dieser ließ den Rebound zu und wurde bestraft: Denn Paul Huber netzte unhaltbar zum 1:3 für die Gäste ein. (54. Minute). Nur drei Minuten später sollte der nächste Dämpfer für die Black Wings folgen. Nachdem Lucas Thaler wegen Haltens in die Box geschickt wurde, nahm Coach Lukas Tirronen aus dem Tor, um einen Zwei-Mann-Vorteil zu erhalten. Anstelle eines Treffers für die Gastgeber erzielte Peter Schneider die Vorentscheidung zum 1:4.

Schnetzer mit Ergebniskosmetik

Auch den Rest des Powerplays konnten die Stahlstädter nicht in Tore umwandeln und so ging es weiter hin und her, ehe knapp eineinhalb Minuten vor Schluss Ramón Schnetzer mit einem Schuss von der Blauen mit dem 2:4 noch einmal Ergebniskosmetik betreiben konnte. Den Endstand erzielten wenige Augenblicke später erneut die Salzburger, die sich durch Peter Schneider einen 5:2 Erfolg an der Unteren Donaulände holten.

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Black Wings Linz – Red Bull Salzburg 2:5 (0:1)(1:1)(1:3)
Torfolge: 0:1 Hochkofler (2.), 1:1 Kristler (31.PP), 1:2 Genoway (38.), 1:3 Huber P. (54.), 1:4 Schneider (57.SH), 2:4 Schnetzer (59.), 2:5 Schneider (60.PP)

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