Die win2day ICE Hockey League steht in den Startlöchern. Wie die Jahre zuvor gibt es auch in diesem Jahr eine Kaderbewertung von hockeyreport.net. Neben der Bewertung der Redaktion, haben auch die Fans bei uns die Möglichkeit, die jeweiligen Kader der ICE-Klubs im Anschluss einzuschätzen. Hockeyreport.net vergibt höchstens 15 Sterne (5 Sterne pro Kategorie möglich).

Bild: Pioneers

Mit den Pioneers Vorarlberg verfügt die “win2day ICE Hockey League” weiterhin über einen Klub aus Vorarlberg. Nach dem Ausstieg der Dornbirn Bulldogs war der Weg frei für Michael Lampert und Co. und sie übernahmen schlussendlich den Platz vom DEC. Nun gilt es allerdings zu beweisen, dass man über eine gewisse Ligatauglichkeit verfügt. 

Der Coach:
 In einem lockeren Hemd präsentierte sich Marc Habscheid bei der Pressekonferenz der Liga in Velden. Der 59 jährige stand in seiner NHL Karriere von 1982 bis 1996 bei Topteams wie den Edmonton Oilers, den Minnesota North Stars, den Detroit Red Wings und den Calgary Flames unter Vertrag. Als Trainer hat sich der ehemalige Team Canada Coach neben einem WM Titel, vor allem in der Entwicklung von jungen Eishockeytalenten einen Namen gemacht. Der ehemalige Boston Bruins Assistenztrainer ist für die Pioneers Vorarlberg ein absoluter Glücksgriff und soll genau die Qualitäten mit nach Feldkirch bringen, die man in Feldkirch gesucht hat.

Ganz so überzeugt wie die Klubführung selbst ist man in diversen Experten-Gruppen nicht. Habscheid mag mit jungen Cracks arbeiten können, allerdings benötigt es viel mehr, um auch wirklich aus dieser Mannschaft eine konkurrenzfähige Truppe zu formen. Und hier könnte es sich spießen, denn in den letzten 11 Jahren stand Haberscheid durchgehend in der WHL hinter der Bande.

Die Torhüter: Die Pioneers setzen wie in der Alps Hockey League auf Goalie Alex Caffi. Der 32-Jährige zählte hier zu den besten Goalies der Liga und auch in der ICE wird sich Caffi wohl als solider Rückhalt präsentieren. Mit David Madlener wurde außerdem ein gebürtiger Feldkircher unter Vertrag genommen. Die Pioneers verfügen über ein interessantes Goalie-Duo, jedoch gehört dieses sicher nicht zur Ligaspitze.

Die Verteidigung – Player to Watch: Alexander Pallestrang

Foto: Aussendung Pioneers

Drei Legionäre sind in der Abwehr der Pioneers zu finden. Dabei handelt es sich um Steve Birnstill (US/36), Christian Bull (NOR/26) und Clayton Kirichenko (CAN/26). Dazu kommen die einheimischen Cracks wie Erne, Reinbacher, Stückler oder Summer. In der Vorbereitung trafen die Vorarlberger nicht unbedingt auf die Top-Teams, hielten sich aber durchaus wacker. Mit dieser Defense könnte es aber dennoch spannend werden.

Einer der wichtigsten Neuzugänge ist sicherlich Alexander Pallestrang. Der Routinier wird das Um und Auf in der Verteidigung sein und er ist sich als Kapitän dieser Rolle auch durchaus bewusst. „Ich hatte tolle 12 Jahre in Salzburg. Der Hauptgrund für den Wechsel war meine Familie und jetzt ist es mit Oma und Opa zuhause viel leichter. Es ist für mich eine Ehre, der Kapitän zu sein. Ich will so viel wie möglich, was ich von großen Spielern wie Trattnig oder Koch gelernt habe, an die Mannschaft weitergeben.“ Welche Rolle der neue Klub schlussendlich in der Liga spielen wird, wird wohl die Zeit erst zeigen. „Es ist schwierig zu sagen wo wir aktuell stehen. Wir haben ein paar wilde Spieler und wenn wir als Team zusammenarbeiten, dann können wir einiges erreichen.“

Der Sturm – Player to Watch: Hampus Eriksson

Auch der Sturm ist bei den Pioneers nicht tief besetzt. Niklas Gehringer, Lukas Göggel, Adem Kandemir, Yannik Lebeda, Kevin Macierzynski, Julian Metzler, Valentin Ploner, Richard Schlögl, Patrick Spannring, Marcel Zitz und Julian Zwerger – so heißen die Österreicher im Line-Up.  Abgerundet wird der Kader von einigen College-Spielern bzw. jungen Cracks: Jack Jacome (23), Luka Maver (24), Matt Revel (26), Tyler Sandhu (26) und eben Hampus Eriksson (26). Mit 197 cm Körpergröße und 96 Kilo Körpergewicht ist der junge Skandinavier ein wahrer Hühne. Eriksson, der sowohl als Center als auch als Flügel eingesetzt werden kann, stammt aus Gävle und spielte zuletzt bei den Northern Michigan Wildcats. Die Mannschaft der Northern Michigan University tritt in der College League NCAA an. Hampus Eriksson kehrt nun nach 6 Saisonen in Übersee nach Europa zurück. In Feldkirch geht der großgewachsene Stürmer in seine erste Saison in einer internationalen Profiliga.

 
 
BEWERTUNG HOCKEYREPORT.NET:
 
Torhüter
Verteidigung
Stürmer
Trainer
Durchschnitt:
 
WIE BEWERTEN DIE FANS?
 
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11
Verteidigung
11
Stürmer
11
Trainer
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Bild: Pioneers

Mit den Pioneers Vorarlberg verfügt die “win2day ICE Hockey League” weiterhin über einen Klub aus Vorarlberg. Nach dem Ausstieg der Dornbirn Bulldogs war der Weg frei für Michael Lampert und Co. und sie übernahmen schlussendlich den Platz vom DEC. Nun gilt es allerdings zu beweisen, dass man über eine gewisse Ligatauglichkeit verfügt. 

Der Coach:
 In einem lockeren Hemd präsentierte sich Marc Habscheid bei der Pressekonferenz der Liga in Velden. Der 59 jährige stand in seiner NHL Karriere von 1982 bis 1996 bei Topteams wie den Edmonton Oilers, den Minnesota North Stars, den Detroit Red Wings und den Calgary Flames unter Vertrag. Als Trainer hat sich der ehemalige Team Canada Coach neben einem WM Titel, vor allem in der Entwicklung von jungen Eishockeytalenten einen Namen gemacht. Der ehemalige Boston Bruins Assistenztrainer ist für die Pioneers Vorarlberg ein absoluter Glücksgriff und soll genau die Qualitäten mit nach Feldkirch bringen, die man in Feldkirch gesucht hat.

Ganz so überzeugt wie die Klubführung selbst ist man in diversen Experten-Gruppen nicht. Habscheid mag mit jungen Cracks arbeiten können, allerdings benötigt es viel mehr, um auch wirklich aus dieser Mannschaft eine konkurrenzfähige Truppe zu formen. Und hier könnte es sich spießen, denn in den letzten 11 Jahren stand Haberscheid durchgehend in der WHL hinter der Bande.

Die Torhüter: Die Pioneers setzen wie in der Alps Hockey League auf Goalie Alex Caffi. Der 32-Jährige zählte hier zu den besten Goalies der Liga und auch in der ICE wird sich Caffi wohl als solider Rückhalt präsentieren. Mit David Madlener wurde außerdem ein gebürtiger Feldkircher unter Vertrag genommen. Die Pioneers verfügen über ein interessantes Goalie-Duo, jedoch gehört dieses sicher nicht zur Ligaspitze.

Die Verteidigung – Player to Watch: Alexander Pallestrang

Foto: Aussendung Pioneers

Drei Legionäre sind in der Abwehr der Pioneers zu finden. Dabei handelt es sich um Steve Birnstill (US/36), Christian Bull (NOR/26) und Clayton Kirichenko (CAN/26). Dazu kommen die einheimischen Cracks wie Erne, Reinbacher, Stückler oder Summer. In der Vorbereitung trafen die Vorarlberger nicht unbedingt auf die Top-Teams, hielten sich aber durchaus wacker. Mit dieser Defense könnte es aber dennoch spannend werden.

Einer der wichtigsten Neuzugänge ist sicherlich Alexander Pallestrang. Der Routinier wird das Um und Auf in der Verteidigung sein und er ist sich als Kapitän dieser Rolle auch durchaus bewusst. „Ich hatte tolle 12 Jahre in Salzburg. Der Hauptgrund für den Wechsel war meine Familie und jetzt ist es mit Oma und Opa zuhause viel leichter. Es ist für mich eine Ehre, der Kapitän zu sein. Ich will so viel wie möglich, was ich von großen Spielern wie Trattnig oder Koch gelernt habe, an die Mannschaft weitergeben.“ Welche Rolle der neue Klub schlussendlich in der Liga spielen wird, wird wohl die Zeit erst zeigen. „Es ist schwierig zu sagen wo wir aktuell stehen. Wir haben ein paar wilde Spieler und wenn wir als Team zusammenarbeiten, dann können wir einiges erreichen.“

Der Sturm – Player to Watch: Hampus Eriksson

Auch der Sturm ist bei den Pioneers nicht tief besetzt. Niklas Gehringer, Lukas Göggel, Adem Kandemir, Yannik Lebeda, Kevin Macierzynski, Julian Metzler, Valentin Ploner, Richard Schlögl, Patrick Spannring, Marcel Zitz und Julian Zwerger – so heißen die Österreicher im Line-Up.  Abgerundet wird der Kader von einigen College-Spielern bzw. jungen Cracks: Jack Jacome (23), Luka Maver (24), Matt Revel (26), Tyler Sandhu (26) und eben Hampus Eriksson (26). Mit 197 cm Körpergröße und 96 Kilo Körpergewicht ist der junge Skandinavier ein wahrer Hühne. Eriksson, der sowohl als Center als auch als Flügel eingesetzt werden kann, stammt aus Gävle und spielte zuletzt bei den Northern Michigan Wildcats. Die Mannschaft der Northern Michigan University tritt in der College League NCAA an. Hampus Eriksson kehrt nun nach 6 Saisonen in Übersee nach Europa zurück. In Feldkirch geht der großgewachsene Stürmer in seine erste Saison in einer internationalen Profiliga.

 
 
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