Die Moser Medical Graz99ers sind aktuell dabei, die Saison zu analysieren. Für Headcoach Johan Pennerborn ist unter anderem klar, dass die falschen Spieler verpflichtet wurden. 

Pennerborn wird morgen Donnerstag zurück nach Schweden reisen und von dort aus die Planungen für die kommende Saison fortsetzen. Nach dem frühen Saisonaus war man natürlich auf Seiten der Coaches enttäuscht. „Es ist keine Ausrede, aber: Wir haben keine zwei Spiele in Folge mit derselben Besetzung spielen können. Entweder waren es Verletzungen oder Krankheiten. Das ist also sicher eine Erklärung, warum es nicht so gelaufen ist. Ich glaube, wir waren zu streng mit den Spielern, was unsere Vorstellungen des Systems betrifft“, so der Headcoach in der „Kleinen Zeitung“.

Aus der Sicht des Schweden hat man den Spielern eventuell zu viele Informationen gegeben und sie damit überfordert. Pennerborn spricht aber auch  weitere Fehler direkt an:“Wir haben die falschen Spieler verpflichtet. So ehrlich muss man sein, da haben wir Fehler gemacht. Man braucht Spieler, die den Unterschied machen können. Das haben wir bei den Zugängen geglaubt. Wir haben im Laufe der Saison sechs Spieler gefeuert. Sechs! Das hatte ich in meiner Laufbahn bisher noch nie. Ein, zwei Spieler zu entlassen, das ist normal. Aber nicht so viele.“

Die Grazer wollen in Zukunft Spieler unter Vertrag nehmen, die 100 Prozent geben und auch den richtigen Charakter mitbringen. „Nicht jeder, der neu geholt wurde, hat für das Team gespielt.“ Pennerborn selbst kann sich vorstellen die kommenden zwei, drei Jahre die Funktion des Sportdirektors auszufüllen, danach sollte aus seiner Sicht aber ein Sportdirektor kommen. „Wenn es darum geht, einen Verein wie die Graz99ers zu professionalisieren, dann wäre es sicher gut, auf Dauer einen eigenen Sportdirektor zu haben.“

Neuzugänge gibt es aktuell noch keine, bei dem einen oder anderen Spieler sieht es aber schon gut aus. Und eines ist klar: Pennerborn will auch kommende Saison junge Spieler weiterentwickeln und wird diesen weiterhin die Chance geben.

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Aus der Sicht des Schweden hat man den Spielern eventuell zu viele Informationen gegeben und sie damit überfordert. Pennerborn spricht aber auch  weitere Fehler direkt an:“Wir haben die falschen Spieler verpflichtet. So ehrlich muss man sein, da haben wir Fehler gemacht. Man braucht Spieler, die den Unterschied machen können. Das haben wir bei den Zugängen geglaubt. Wir haben im Laufe der Saison sechs Spieler gefeuert. Sechs! Das hatte ich in meiner Laufbahn bisher noch nie. Ein, zwei Spieler zu entlassen, das ist normal. Aber nicht so viele.“

Die Grazer wollen in Zukunft Spieler unter Vertrag nehmen, die 100 Prozent geben und auch den richtigen Charakter mitbringen. „Nicht jeder, der neu geholt wurde, hat für das Team gespielt.“ Pennerborn selbst kann sich vorstellen die kommenden zwei, drei Jahre die Funktion des Sportdirektors auszufüllen, danach sollte aus seiner Sicht aber ein Sportdirektor kommen. „Wenn es darum geht, einen Verein wie die Graz99ers zu professionalisieren, dann wäre es sicher gut, auf Dauer einen eigenen Sportdirektor zu haben.“

Neuzugänge gibt es aktuell noch keine, bei dem einen oder anderen Spieler sieht es aber schon gut aus. Und eines ist klar: Pennerborn will auch kommende Saison junge Spieler weiterentwickeln und wird diesen weiterhin die Chance geben.

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