Der EC Red Bull Salzburg unterlag im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League auswärts gegen Rögle BK mit 1:5 und ist damit mit dem Gesamtergebnis von 4:6 aus Hin- und Rückspiel aus dem CHL-Playoff ausgeschieden. Rögle BK war heute das bessere Team und ließ die Red Bulls, die dennoch ihre Torchancen hatten, kaum zur Entfaltung kommen. Thomas Raffl sorgte heute für das einzige Salzburger Tor.  

Die Begegnung in Ängelholm begann für die Red Bulls mit einem bösen Erwachen. Ludvig Larsson kam nach erwartet druckvollem Beginn der Hausherren im halbhohen Slot frei zum  Schuss und versenkte die Scheibe im Kreuzeck (3.) neben dem chancenlosen Torhüter Atte Tolvanen. Auch danach ging die Scheibe einige Mal nur knapp am Salzburger Gehäuse vorbei. Nach und nach kamen die Red Bulls besser rein, Thomas Raffl gab mit guten Schüssen zwei-, dreimal ein kräftiges Lebenszeichen vor dem gegnerischen Tor. In der 11. Minute kam Paul Huber bei der bis dahin besten Salzburger Möglichkeit direkt vor Christoffer Rifalk an die Scheibe, aber nicht am schwedischen Goalie vorbei. Bei zwei Unterzahlspielen nacheinander mussten die Red Bulls dann aber alle Register ziehen, allen voran Atte Tolvanen, der mehrere Male mit starken Reaktionen und Übersicht vorerst Schlimmeres verhinderte. In der 15. Minute hatte Salzburg auch Glück bei einem Stangenschuss. Nach 20 Minuten führten die Schweden mit deutlich mehr offensiven Spielanteilen mit 1:0.

Nach nur 19 Sekunden im zweiten Abschnitt war die Scheibe dann doch im Salzburger Tor drin, Adam Tambellini traf in den letzten Sekunden des Powerplays nach der Pause zur 2:0-Führung. Die Red Bulls kämpften weiter und sorgten jetzt für ein offenes Spiel. Doch die Hausherren setzten den nächsten Nadelstich, Oliver Tärnström traf nach 2 auf 1-Konter zur 3:0-Führung von Rögle (25.). Kurz darauf parierte Atte Tolvanen den Schuss von Riley Sheen nach kurzem Solo, aber bei einem weiteren Powerplay erhöhten die Schweden auf 4:0, Marco Kasper fälschte die Scheibe vorm Tor unhaltbar ab (29.). Ab der 34. Minute zeigten auch die Red Bulls bei einem Überzahlspiel wieder starke offensive Momente, konnten Rögles Torhüter mit einigen guten Schüssen aber nicht überwinden. Dann endlich klingelte es doch im Ängelholmer Tor, Thomas Raffl hämmerte die Scheibe im Powerplay mit einem Schlagschuss aus dem Slot in die Maschen (39.). Nach 40 Minuten stand es 4:1 für Rögle BK, zu diesen Zeitpunkt hätten die Red Bulls ein Tor zur Verlängerung benötigt.

Doch wieder legten die Hausherren vor. In der 44. Minute versenkte Ludvig Larsson im Powerplay die Scheibe im Kreuzeck – es war das dritte Überzahltor der Schweden – und erhöhte den Vorsprung im Gesamtscore beider Spiele wieder auf zwei Tore. Salzburg kämpfte um den Anschlusstreffer und bewegte sich jetzt viel in der Angriffszone. Aber auch die Schweden hörten nicht auf zu spielen und so kam es jetzt abwechselnd zu guten Szenen vor beiden Toren. Die Red Bulls schossen nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit und stellten die Abwehr vor Probleme, doch beim starken Rückhalt der Hausherren war immer Endstation. Auch mit sechs Feldspielern in den letzten zwei Minuten sollte nichts mehr gehen und so unterlagen die Red Bulls nach großem Kampf, aber doch deutlich in Ängelholm mit 1:5. Die CHL-Saison 2022/23 endet für die Red Bulls damit wieder im Achtelfinale, nachdem sie zuhause das Hinspiel noch mit 3:1 gewonnen hatten, nach der heutigen Niederlage aber mit dem Gesamtscore von 4:6 das Nachsehen haben. Gratulation an Rögle BK, das heute ein würdiger Sieger war, zum Aufstieg ins Viertelfinale.

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane
“Rögle BK war heute die meiste Zeit das bessere Team. Wir waren heute nicht gut genug und haben nicht auf dem Level gespielt, den wir gebraucht hätten, um zu gewinnen. Ich fahre hier aber trotzdem weg mit dem Gefühl, dass wir in der Champions Hockey League stark gespielt haben und gut aufgetreten sind. Wir hatten viele große Momente und Siege in dieser Saison, darauf können wir stolz sein.“

Champions Hockey League | Achtelfinale
Rögle BK – EC Red Bull Salzburg  5:1 (1:0, 3:1, 1:0)

Tore:
1:0 | 02:27 | Ludvig Larsson
2:0 | 20:19 | Adam Tambellini | PP
3:0 | 24:34 | Oliver Tärnström
4:0 | 28:57 | Marco Kasper | PP
4:1 | 38:43 | Thomas Raffl | PP
5:1 | 43:12 | Ludvig Larsson | PP

Zuschauer: 3.443

hockeyreport.net / Presseaussendung EC Red Bull Salzburg

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Die Begegnung in Ängelholm begann für die Red Bulls mit einem bösen Erwachen. Ludvig Larsson kam nach erwartet druckvollem Beginn der Hausherren im halbhohen Slot frei zum  Schuss und versenkte die Scheibe im Kreuzeck (3.) neben dem chancenlosen Torhüter Atte Tolvanen. Auch danach ging die Scheibe einige Mal nur knapp am Salzburger Gehäuse vorbei. Nach und nach kamen die Red Bulls besser rein, Thomas Raffl gab mit guten Schüssen zwei-, dreimal ein kräftiges Lebenszeichen vor dem gegnerischen Tor. In der 11. Minute kam Paul Huber bei der bis dahin besten Salzburger Möglichkeit direkt vor Christoffer Rifalk an die Scheibe, aber nicht am schwedischen Goalie vorbei. Bei zwei Unterzahlspielen nacheinander mussten die Red Bulls dann aber alle Register ziehen, allen voran Atte Tolvanen, der mehrere Male mit starken Reaktionen und Übersicht vorerst Schlimmeres verhinderte. In der 15. Minute hatte Salzburg auch Glück bei einem Stangenschuss. Nach 20 Minuten führten die Schweden mit deutlich mehr offensiven Spielanteilen mit 1:0.

Nach nur 19 Sekunden im zweiten Abschnitt war die Scheibe dann doch im Salzburger Tor drin, Adam Tambellini traf in den letzten Sekunden des Powerplays nach der Pause zur 2:0-Führung. Die Red Bulls kämpften weiter und sorgten jetzt für ein offenes Spiel. Doch die Hausherren setzten den nächsten Nadelstich, Oliver Tärnström traf nach 2 auf 1-Konter zur 3:0-Führung von Rögle (25.). Kurz darauf parierte Atte Tolvanen den Schuss von Riley Sheen nach kurzem Solo, aber bei einem weiteren Powerplay erhöhten die Schweden auf 4:0, Marco Kasper fälschte die Scheibe vorm Tor unhaltbar ab (29.). Ab der 34. Minute zeigten auch die Red Bulls bei einem Überzahlspiel wieder starke offensive Momente, konnten Rögles Torhüter mit einigen guten Schüssen aber nicht überwinden. Dann endlich klingelte es doch im Ängelholmer Tor, Thomas Raffl hämmerte die Scheibe im Powerplay mit einem Schlagschuss aus dem Slot in die Maschen (39.). Nach 40 Minuten stand es 4:1 für Rögle BK, zu diesen Zeitpunkt hätten die Red Bulls ein Tor zur Verlängerung benötigt.

Doch wieder legten die Hausherren vor. In der 44. Minute versenkte Ludvig Larsson im Powerplay die Scheibe im Kreuzeck – es war das dritte Überzahltor der Schweden – und erhöhte den Vorsprung im Gesamtscore beider Spiele wieder auf zwei Tore. Salzburg kämpfte um den Anschlusstreffer und bewegte sich jetzt viel in der Angriffszone. Aber auch die Schweden hörten nicht auf zu spielen und so kam es jetzt abwechselnd zu guten Szenen vor beiden Toren. Die Red Bulls schossen nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit und stellten die Abwehr vor Probleme, doch beim starken Rückhalt der Hausherren war immer Endstation. Auch mit sechs Feldspielern in den letzten zwei Minuten sollte nichts mehr gehen und so unterlagen die Red Bulls nach großem Kampf, aber doch deutlich in Ängelholm mit 1:5. Die CHL-Saison 2022/23 endet für die Red Bulls damit wieder im Achtelfinale, nachdem sie zuhause das Hinspiel noch mit 3:1 gewonnen hatten, nach der heutigen Niederlage aber mit dem Gesamtscore von 4:6 das Nachsehen haben. Gratulation an Rögle BK, das heute ein würdiger Sieger war, zum Aufstieg ins Viertelfinale.

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane
“Rögle BK war heute die meiste Zeit das bessere Team. Wir waren heute nicht gut genug und haben nicht auf dem Level gespielt, den wir gebraucht hätten, um zu gewinnen. Ich fahre hier aber trotzdem weg mit dem Gefühl, dass wir in der Champions Hockey League stark gespielt haben und gut aufgetreten sind. Wir hatten viele große Momente und Siege in dieser Saison, darauf können wir stolz sein.“

Champions Hockey League | Achtelfinale
Rögle BK – EC Red Bull Salzburg  5:1 (1:0, 3:1, 1:0)

Tore:
1:0 | 02:27 | Ludvig Larsson
2:0 | 20:19 | Adam Tambellini | PP
3:0 | 24:34 | Oliver Tärnström
4:0 | 28:57 | Marco Kasper | PP
4:1 | 38:43 | Thomas Raffl | PP
5:1 | 43:12 | Ludvig Larsson | PP

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