Für Österreich startet die Mission Klassenerhalt mit einem Doppel: Heute Samstag, 11:20 Uhr live auf ORF Sport+, geht es gegen den elffachen Weltmeister Schweden, am Sonntag, 15:20 Uhr live auf ORF Sport+, gegen den zweifachen Weltmeister und Bronzemedaillengewinner von 2021, USA. 

Schweden und USA, zwei Nationen die bei sämtlichen Großereignissen um die Medaillen spielen. Die Rollen sind vor dem ersten Puck Drop klar verteilt. Gegen Schweden konnte man in der bisherigen Länderspiel-Historie erst einmal gewinnen und das war bei der WM 1947 in Prag mit 2:1. Neben zwei Unentschieden aus den 30er Jahren stehen dem 20 Niederlagen gegenüber. Zuletzt am 28. April zum Auftakt der Euro Hockey Tour in Wien. Den Schweden bot man einen heißen Kampf, verlor am Ende nur knapp 0:1.

Ähnlich liest sich die Bilanz gegen die USA: 2 Siege, 2 Unentschieden, 27 Niederlagen. Unvergessen allerdings der 3:0-Erfolg bei der WM 2001 in Köln. Das letzte Aufeinandertreffen liegt bereits sieben Jahre zurück, fand übrigens ebenfalls am 28. April und ebenfalls in Wien statt und ging mit 4:1 an die US-Boys.

Die Vorfreude auf den WM-Start ist im rotweißroten Lager groß. “Wir sind enorm stolz mit diesen Topnationen in die Competition zu gehen. Bei einer A-WM erwartet man die Creme de la Creme. Wir sind bereit und freuen uns auf die WM”, verspricht Kapitän Thomas Raffl. Der Routinier sieht viel Potential in der Mannschaft und und weiß, worauf es ankommen wird: “Der Mix in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben sehr talentierte junge Spieler und einige arrivierte Spieler mit einigem an Erfahrung. Das gilt es aufs Eis zu kriegen.”

Wie Raffl, ist auch Manuel Ganahl bereits dreistellig an Länderspielen, kennt die Gegebenheiten und Abläufe bei einer Weltmeisterschaft: “Gegen die Topnationen sind wir klarer Außenseiter. Wir gehen als Underdog in die WM, müssen als Mannschaft kompakt auftreten und unser System perfekt umsetzen.”

Die beiden Topnationen Schweden und USA gleich zum Auftakt, betrachtet Ganahl durchaus als Vorteil: “Für uns wird wichtig sein, dass wir uns durch diese Spiele so schnell wie möglich an das Niveau gewohnen und herankommen, dass wir unser Spiel finden und gegen solche Gegner teilweise mitspielen können. Wenn wir das schaffen und das Tempo und die Spielanlagen aufnehmen, können wir in weiterer Folge gegen Nationen wie Norwegen, Lettland oder Großbritannien etwas bewegen.”

Die Gesamt-Ausgangslage deutet für Österreich bei dieser WM auf ein Endspiel gegen Großbritannien hin. Ziel ist der Klassenerhalt, der Weg dorthin kein leichter, Head Coach Roger Bader: “Wir wollen zeigen und beweisen, dass wir in die A-Gruppe gehören und wir wollen uns dort etablieren. Wir wissen, dass wir als Österreich ein Schlüsselspiel haben und das wird Großbritannien sein, egal was vorher passiert, da das direkte Duell zählt. Gegen die Topnationen sind wir klarer Außenseiter, auch Norwegen und Lettland gehen gegen uns als Favorit ins Spiel.”

Nach dem Doppel am Wochenende hat das Nationalteam am Montag einen Tag Pause, danach geht es mit dem nächsten Doppel gegen Tschechien und Norwegen weiter. 

hockeyreport.net / ÖEHV

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Schweden und USA, zwei Nationen die bei sämtlichen Großereignissen um die Medaillen spielen. Die Rollen sind vor dem ersten Puck Drop klar verteilt. Gegen Schweden konnte man in der bisherigen Länderspiel-Historie erst einmal gewinnen und das war bei der WM 1947 in Prag mit 2:1. Neben zwei Unentschieden aus den 30er Jahren stehen dem 20 Niederlagen gegenüber. Zuletzt am 28. April zum Auftakt der Euro Hockey Tour in Wien. Den Schweden bot man einen heißen Kampf, verlor am Ende nur knapp 0:1.

Ähnlich liest sich die Bilanz gegen die USA: 2 Siege, 2 Unentschieden, 27 Niederlagen. Unvergessen allerdings der 3:0-Erfolg bei der WM 2001 in Köln. Das letzte Aufeinandertreffen liegt bereits sieben Jahre zurück, fand übrigens ebenfalls am 28. April und ebenfalls in Wien statt und ging mit 4:1 an die US-Boys.

Die Vorfreude auf den WM-Start ist im rotweißroten Lager groß. “Wir sind enorm stolz mit diesen Topnationen in die Competition zu gehen. Bei einer A-WM erwartet man die Creme de la Creme. Wir sind bereit und freuen uns auf die WM”, verspricht Kapitän Thomas Raffl. Der Routinier sieht viel Potential in der Mannschaft und und weiß, worauf es ankommen wird: “Der Mix in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben sehr talentierte junge Spieler und einige arrivierte Spieler mit einigem an Erfahrung. Das gilt es aufs Eis zu kriegen.”

Wie Raffl, ist auch Manuel Ganahl bereits dreistellig an Länderspielen, kennt die Gegebenheiten und Abläufe bei einer Weltmeisterschaft: “Gegen die Topnationen sind wir klarer Außenseiter. Wir gehen als Underdog in die WM, müssen als Mannschaft kompakt auftreten und unser System perfekt umsetzen.”

Die beiden Topnationen Schweden und USA gleich zum Auftakt, betrachtet Ganahl durchaus als Vorteil: “Für uns wird wichtig sein, dass wir uns durch diese Spiele so schnell wie möglich an das Niveau gewohnen und herankommen, dass wir unser Spiel finden und gegen solche Gegner teilweise mitspielen können. Wenn wir das schaffen und das Tempo und die Spielanlagen aufnehmen, können wir in weiterer Folge gegen Nationen wie Norwegen, Lettland oder Großbritannien etwas bewegen.”

Die Gesamt-Ausgangslage deutet für Österreich bei dieser WM auf ein Endspiel gegen Großbritannien hin. Ziel ist der Klassenerhalt, der Weg dorthin kein leichter, Head Coach Roger Bader: “Wir wollen zeigen und beweisen, dass wir in die A-Gruppe gehören und wir wollen uns dort etablieren. Wir wissen, dass wir als Österreich ein Schlüsselspiel haben und das wird Großbritannien sein, egal was vorher passiert, da das direkte Duell zählt. Gegen die Topnationen sind wir klarer Außenseiter, auch Norwegen und Lettland gehen gegen uns als Favorit ins Spiel.”

Nach dem Doppel am Wochenende hat das Nationalteam am Montag einen Tag Pause, danach geht es mit dem nächsten Doppel gegen Tschechien und Norwegen weiter. 

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