Ring Sports hat bereits darüber berichtet, dass der ÖEHV zu voreilig eine Aussendung bezüglich der Kaderregelung ausgesendet hat (hier zum Nachlesen). Der ÖEHV dementierte und die Liga bestätigte, dass von ihrer Seite keine Aussendung geplant war. Nun nahm auch Liga-Präsident Jochen Pildner-Steinburg Stellung zu dieser Causa. 

Laut dem ÖEHV gab es eine Rücksprache mit der Liga vor der Aussendung. Das ist auch grundsätzlich richtig, wie Ligasprecher Michael Seif bestätigt:”Die Liga wurde vorab informiert, der Text stammt aber zur Gänze vom ÖEHV.” Fakt ist aber auch, dass viele Ligavertreter vom Vorgehen des ÖEHV überrascht wurden und erst nach der Aussendung davon erfahren haben. Inhaltlich gab es also keine wirklich Rücksprache. Und die Liga betont außerdem gegenüber “Ring Sports”, dass man selbst keine Aussendung geplant hatte, sondern erst an die Öffentlichkeit gehen möchte, sobald der Kooperationsvertrag fertig ausverhandelt wurde. “Deshalb haben wir jetzt noch nicht geplant etwas zu kommunizieren. Die Gespräche mit dem ÖEHV verlaufen gut, die Verhandlungsteams von beiden Seiten werden aber noch ein paar Details abklären. Dann wollen wir Informationen zum „Gesamtpaket“ geben.”

“Es waren gemeinsame Verhandlungen. Mich hat der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Verbandes allerdings verwundert. Es hinterlässt viel Interpretationsspielraum. Mir geht es nicht darum, wer Erster ist, sondern was der Inhalt der Vereinbarung ist”, meinte nun Liga-Präsident Steinburg gegenüber der “Kleinen Zeitung”. Und bezüglich der Vorstellungen waren Liga und ÖEHV weit auseinander:”Die Kooperationsvereinbarung ist ja eigentlich schon 2020 ausgelaufen. Sie wurde zwei Mal um ein Jahr verlängert. Wir wollen jetzt sinnvolle Verhandlungen führen, etwas Neues aufsetzen und nicht Reparaturen vornehmen. Der ÖEHV hat uns seine Vorstellungen übermittelt, die weit entfernt waren von unseren. Wir haben uns nun angenähert.”

Der ÖEHV hätte sich scheinbar auch vorstellen können, die Liga wieder selbst auszurichten. Steinburg gibt hier einiges zu Bedenken:”Es gibt manche Extrem-Vorstellungen. Auch wenn diese Überlegungen ventiliert und in den Raum gestellt wurden, muss sich der ÖEHV bewusst sein, wie er eine professionelle Liga überhaupt aufstellen und managen kann. Vielleicht können sich einige gar nicht vorstellen, was wir äquilibrieren müssen. Mit Covid und den daraus resultierenden täglichen Veränderungen. Dafür benötigt es die entsprechenden Management-Kapazitäten. Und ich bin mir nicht sicher, ob der ÖEHV diese besitzt.”

ring-sports.at

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Laut dem ÖEHV gab es eine Rücksprache mit der Liga vor der Aussendung. Das ist auch grundsätzlich richtig, wie Ligasprecher Michael Seif bestätigt:”Die Liga wurde vorab informiert, der Text stammt aber zur Gänze vom ÖEHV.” Fakt ist aber auch, dass viele Ligavertreter vom Vorgehen des ÖEHV überrascht wurden und erst nach der Aussendung davon erfahren haben. Inhaltlich gab es also keine wirklich Rücksprache. Und die Liga betont außerdem gegenüber “Ring Sports”, dass man selbst keine Aussendung geplant hatte, sondern erst an die Öffentlichkeit gehen möchte, sobald der Kooperationsvertrag fertig ausverhandelt wurde. “Deshalb haben wir jetzt noch nicht geplant etwas zu kommunizieren. Die Gespräche mit dem ÖEHV verlaufen gut, die Verhandlungsteams von beiden Seiten werden aber noch ein paar Details abklären. Dann wollen wir Informationen zum „Gesamtpaket“ geben.”

“Es waren gemeinsame Verhandlungen. Mich hat der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Verbandes allerdings verwundert. Es hinterlässt viel Interpretationsspielraum. Mir geht es nicht darum, wer Erster ist, sondern was der Inhalt der Vereinbarung ist”, meinte nun Liga-Präsident Steinburg gegenüber der “Kleinen Zeitung”. Und bezüglich der Vorstellungen waren Liga und ÖEHV weit auseinander:”Die Kooperationsvereinbarung ist ja eigentlich schon 2020 ausgelaufen. Sie wurde zwei Mal um ein Jahr verlängert. Wir wollen jetzt sinnvolle Verhandlungen führen, etwas Neues aufsetzen und nicht Reparaturen vornehmen. Der ÖEHV hat uns seine Vorstellungen übermittelt, die weit entfernt waren von unseren. Wir haben uns nun angenähert.”

Der ÖEHV hätte sich scheinbar auch vorstellen können, die Liga wieder selbst auszurichten. Steinburg gibt hier einiges zu Bedenken:”Es gibt manche Extrem-Vorstellungen. Auch wenn diese Überlegungen ventiliert und in den Raum gestellt wurden, muss sich der ÖEHV bewusst sein, wie er eine professionelle Liga überhaupt aufstellen und managen kann. Vielleicht können sich einige gar nicht vorstellen, was wir äquilibrieren müssen. Mit Covid und den daraus resultierenden täglichen Veränderungen. Dafür benötigt es die entsprechenden Management-Kapazitäten. Und ich bin mir nicht sicher, ob der ÖEHV diese besitzt.”

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